Stellungnahme zum Schreiben von Herrn Wagner
Sehr geehrter Herr Wagner.
Wir, dass sind die Tivoli Tigers aus Eschweiler möchten gerne Stellung zu Ihrem Schreiben vom Donnerstag beziehen.
Wie unser befreundeter Fanclub "Stolberger Tivoli Jonge" möchten wir dazu etwas sagen und Stellung nehmen.
Wir wollen uns von Rechtsradikalismus und Linksradikalismus distanzieren und ein Riegel vorschieben.
Wir finden, dass Sie als führender Kopf der NPD in Rheinland-Pfalz sehr wohl Politik in unserem geliebten Verein "Alemannia Aachen" bringen. Schon so ein Schreiben und T-Shirts mit rechtsradikalen Hintergrund, ist eine Propaganda und ein Anwerben für ihre Partei.
Sie mögen zwar manche Dinge in ihrem Schreiben richtig dargestellt haben, aber Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass auf irgendwelche Personen ist ein "No Go" und gehört nicht in ein Fußballstadion! Zudem distanzieren wir uns von Gewalt. Gewalt ist keine Lösung und man schafft damit keine Probleme aus der Welt, sondern verursacht sie so.
Auch die Hetzerei auf Frau Walther finden wir nicht gut. Als Leiterin des Aachener Fanprojekts und Sozialarbeiterin ist es ihr Job, Projekte gegen Rechts anzubieten und zu organisieren. Ziel ist es nämlich, die Jugendlichen von der rechten Bahn fern zu halten und sich nicht von solchen Schreiben beeinflussen und sich anwerben zu lassen.
Es geht um unseren Verein "Alemannia Aachen" und um das Thema Fußball. Man sollte den Verein durch Support, Choreos, Fahnen, Trommeln usw. unterstützen und nicht durch Gewalt oder Politik negativ auffallen! Alemannia Aachen hat momentan andere Sorgen. Der Verein droht der Abstieg und die Insolvenz und da sollte man zusammenhalten und sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen.
Wir distanzieren uns von Gewalt und von Rechts und Links. Wir wollen eine unpolitische Aachener Fanszene herstellen und das funktioniert nur durch organisierte Fans, die dafür kämpfen! Dazu wollen wir beitragen.
Wie Sie schon schrieben: Das ist das Ziel, leider ist momentan genau umgekehrt und das liegt daran, dass Rechte wie Sie und Linke im Verein sind.
Weder rechte, noch linke Politik + Gewalt haben bei uns einen Platz!
Bitte nehmen Sie uns aus Ihrem E-Mail Verteiler, wir möchten damit nichts zu tun haben!
Mit freundlichen Grüßen
Die Tivoli Tigers
Tivoli Tigers gegen Gewalt, Extremismus und Rassismus
Bei den letzten Spielen im Dezember kam es in den Alemannia-Fanblöcken zu Szenen, die keiner von uns beim Fußball sehen will. Beim Heimspiel gegen Erzgebirge Aue wurden die Aachen Ultras in ihrem Block von anderen Alemannia-Fans angegriffen. Beim Auswärtsspiel in Braunschweig trennte die Polizei die Aachener Fangruppen räumlich voneinander, um vergleichbaren Szenen vorzubeugen. Selbst beim Hallencup in der Neuköllner Straße kam es zu Übergriffen auf andere Alemannia-Fans.
Diese Zustände sind für den Verein Alemannia Aachen und für unsere Fanszene traurig, peinlich und untragbar. Sie können von keinem echten Alemannen hingenommen werden – zu keinem Zeitpunkt und ganz besonders nicht in der jetzigen Lage des Vereins. Im Kampf um den Klassenerhalt und das finanzielle Überleben braucht der Verein die Unterstützung aller. Nur wenn Verein, Mannschaft, Stadt, Sponsoren und Fans zusammenstehen, können wir es schaffen. Es kann nicht geduldet werden, dass unsere gemeinsamen Ziele und unser aller Ruf durch eine Spirale der Gewalt zerstört werden.
Wir fordern alle Fangruppen auf, sich in aller Deutlichkeit von Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und jeglichem politischen Extremismus zu distanzieren und Gewalttätern und politischen Agitatoren keinen Platz in ihren Reihen zu bieten. Zum Wohle der Alemannia müssen sich alle Fangruppen zusammenreißen und den gemeinsamen Zielen unterordnen. Jedem Alemannia-Fan steht zur Unterstützung der Mannschaft sein Platz im Fanblock zu. Wenn ein kooperatives Miteinander zwischen einigen Fangruppen nicht möglich ist, so ist ein friedliches Nebeneinander das Mindeste, das von allen eingefordert wird!
Diese Grundsätze sollten für alle Alemannia-Fans selbstverständlich sein und müssen von allen Fangruppen mitgetragen werden.
Im Anschluss an das Heimspiel gegen Aue wurden bisher bundesweite Stadionverbote und örtliche Hausverbote gegen elf Personen ausgesprochen. Auch bei allen weiteren vereinsschädigenden Vorfällen muss und wird die Alemannia konsequent durchgreifen – ggf. auch ganze Gruppen oder deren Fanutensilien betreffend. Jede weitere Sanktion, die in Zukunft ausgesprochen werden muss, verstehen wir als Niederlage auf unserem Weg, die Aachener Fangemeinschaft wieder auf eine gemeinsame Basis zu stellen. Diese Basis kann nur lauten: bedingungslose Unterstützung für die Alemannia.
Geschäftsführer Frithjof Kraemer, Erik Meijer
für den Vorstand Dr. Alfred Nachtsheim
für die Mannschaft Kapitän Benjamin Auer
Sicherheitsbeauftragter Christian Martin
Fanbeauftragte Robert Jacobs, Lutz van Hasselt
Fanprojekt Aachen
IG der Alemanniafans und Fanclubs
Alemannia Supporters
Schwarz-Gelb 81
Stolberger Tivoli Jonge
Öcher Trommler
Rollende Aachener Kartoffelkäfer 2010
Sportfreunde Kaiserstadt
Kölsche Alemannen
Alte Kameraden
Tivoli-Flames
Euregio Kings
Grenzland Power 96
Eischwiele Jonge
Tivoli Tigers
und im Namen vieler weiterer Fanklubs und einzelner Fans der Alemannia
Die Tivoli Tigers sind der erste reine Jugendfanclub von Alemannia Aachen
und sind
Mitglied in der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fanclubs e.V.
Werde auch du Mitglied!
Du bist zwischen 14 und 18 Jahre alt, möchtest nicht zur Ultras-Gruppierung gehören, wohnst in der Nähe von Eschweiler oder in der Städteregion Aachen und möchtest die Alemannia mehr unterstützen? Dann bist Du bei uns, bei den Tivoli Tigers genau richtig!!!
Wer Interesse hat zu den Tivoli Tigers zu kommen, der meldet sich bitte unter der Email Adresse: tivoli-tigers@freenet.de.
Weitere Infos unter der Rubrik "Mitglied werden".
Auch über Facebook sind die Tivoli Tigers zu erreichen .
Kaiserstadt AC - Wir lieben unsere Heimat, nur der TSV!!!!














