Neuer Tivoli

      

Seit dem Sommer 2009 spielt Alemannia Aachen in einem neuen Stadion. Dieses befindet sich etwas weiter nord-westlich vom alten Standort an der Krefelderstraße. Zwischen dem alten Tivoli und dem Reitstadion wurde dieses Stadion errichtet. Zunächst hat der Verein Alemannia Aachen geplant ein Stadion zwischen Eschweiler und Würseln zu bauen. Neben dem Flugplatz Merzbrück sollte das Stadion errichtet werden. Es waren sogar schon Skizzen gemacht worden. Nachdem sich die Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fanclubs, die Fans und die Bürger der Stadt Aachen für eine Lösung innerhalb von Aachen ausgesprochen haben, wurde im Mai 2006 mit Kooperation mit der Stadt Aachen und dem Aachen-Laurenzberger Rennverein (Pferdesport und Veranstalter des CHIOs Aachen) der Sportpark Soers beschlossen. Ein Großteil des Geländes, mit Veranstaltungs- und Flächenmanagement, darunter Parkplatz- und Grünflächen, wird mit dem Aachener Reitstadion zusammen genutzt. Früher wurde diese Fläche von Kleingärtner und dem Tennisclub Blau-Gelb-Aachen genutzt. Diese zwei Organisationen wurden umgesiedelt und so konnte das Stadion gebaut werden.

 

             

Übersicht zur Lage des neuen Tivolis im Sportpark Soers
Übersicht zur Lage des neuen Tivolis im Sportpark Soers

 

Innerhalb von nur einem Jahr wurde dieses Stadion von der Firma „Hellmich Unternehmensgruppe" auf die Beine gestellt. Zudem baut die Firma „Hellmich Unternehmensgruppe"  Verwaltungseinrichtungen und fünf Trainingsplätze für die Alemannia sowie Park- und Funktionsflächen - sowie den Stellplatz für TV-Übertragungswagen und einem Vorplatz.

 

 

Das Stadion hat 32.960 Plätze , die wiefolgt aufgeteilt sind: 11.681 Stehplätze, 10.584 alleine auf der neuen Südtribüne. 19.429 Sitzplätze, 1274 Business-Seats, 22 Logen mit je zehn Plätze, 100 Behinderten-Plätze sowie 110 Presseplätze. Zudem bieten zwei Eventlogen Raum für weitere 40 Gäste. Für zehn Sehbehinderte Fan gibt es ab jetzt die Möglichkeit, das Geschehen auf dem Rasen mittels einer spezialen Sendemöglichkeit mit einem seperaten Reporter das Spiel mitzuverfolgen. Bei internationalen Spielen bietet das Stadion, nach einer Umrüstung auf ein reines Sitzplatzstadion,  27.250 Plätze.

   

Bild vom Modell
Bild vom Modell

      

 

  

Eng, steil, laut und gelb

 

Eng, steil, laut und gelb dies charakterisiert das neue Stadion der Schwarz-Gelben.

Anfang Dezember 2007 beschrieb Architekt Stefan Nixdorf im Tivoli Echo, dass die Stehplätze das zu Hause jedes Stadions sei. Dies beschreibt genau das neue Alemannia-Stadion. Über 10.000 Stehplätze bietet das neue Stadion alleine auf der neuen Südtribüne. „80 Reihen purer Emotion"so warb die Alemannia für ihre Stehplätze im neuem Stadion. Dies beschreibt die Realität des neuen Stadions. Diese Masse bildet eine Atmosphäre, sodass die Fans und Spieler fühlen: „Hier bin ich zu Hause." Die Alemannia hat sich bewusst für ein Einrangstadion entschieden, weil die Verantwortlichen meinen, dass man so den Spagat zwischen typischer Alemannia-Stimmung und Wertschöpfung besser hinkriegt. Dieses Stadion bietet mit Abstand die größte Stehplatzquote Deutschlands. Mit 11.681 von 32.960 Plätze ist 1/3 des Stadions Stehplätze und dies ist in den heutigen Stadien eine Seltenheit.  

 

Schon der alte Tivoli war mehr als nur ein Fußballstadion. Es war ein Stadion voll mit Emotionen und einmaliger Stimmung, was weit über die Grenzen bekannt war. Diese Tradition wird im neuen Stadion seine Fortsetzung finden. Es wird genauso eng, laut und steil werden, wie am alten Tivoli. Zudem wird das neue Stadion einen zeitgemäßen Komfort haben, was der alte Tivoli vermissen ließ. Der neue Tivoli wird den alten Hexenkessel mit den Annehmlichkeiten eines modernen Bauwerks verbinden und in Zukunft die stimmungsreichen Fußball-Erlebnisse in einzigartigem Ambiente garantieren. Durch dieses Stadion, will sich die Alemannia auch deutschlandweit, fußballerisch einen Namen machen.

 

Das Aachener Publikum muss im neuen Stadion die Nähe zum Spielfeld nicht vermissen lassen. Die Tribünen liegen nur 80 cm über dem Spielfeldniveau. Durch die hohen Mundlöcher, gibt es immernoch einen hautnahen Kontakt zu den Spielern und zudem noch ein stimmungsvollen Kontrast für die Kameras. Die Zuschauer hinter dem Tor sind 7,5 Meter und die an den Seitenlinien 6 Meter vom Spielfeldrand entfernt. Damit verfolgt die Alemannia den Richtlinien der Uefa für Stadionneubauten und gehen damit an die Grenze des Möglichen. Noch Näher ans Spielfeld geht nicht!!! Damit hat die Alemannia noch eine Besonderheit im neuen Stadion. Noch eine Besonderheit des Stadions ist die Steigung der Tribünen. Mit 44,9° ging die Alemannia dort auch an ihre Grenzen. Bei 45° hätten Wellenbrecher eingebaut werden müssen. Dies wollte die Alemannia vermeiden.

            

Auch die Fans bringen sich, wie im alten Stadion, aktiv ein. Schon seit den Überlegungen, ein neues Stadion für Alemannia Aachen hinzustellen, bringen sich die Fans aktiv ein. Unter anderem wurden durch die Fans das Projekt „Pro Aachen" ins Leben gerufen, dass der Standort an der Krefelderstraße erhalten bleiben soll und so das Stadion nur ein Steinwurf vom alten Tivoli errichtet werden konnte. Die Alemannia hatte nämlich eine Lösung in Würselen/Merzbrück in Planung. Durch zwei Positionspapieren formulierten die Fans ihre Wünsche fürs neue Stadion. Umgesetzt wurden im neuen Tivoli unter anderm der  Wunsch von vielen Stehplätzen und die Steilheit der Tribünen. Auf der Südtribüne befindet sich die neue Heimat der Schwarz-Gelben Anhänger. Fast 10.000 Stehplätze befinden sich auf dieser Tribüne. Zudem  werden die Kioske aufgestockt. 16 schwarz gestrichende Kioske-Räume rund ums Stadion, werden zukünftig die Versorgung und der Verzehr leichter machen.

 

Zudem entseht ein neuer Fantreff unter der Osttribüne. Mit der Fan-Kneipe „Klömpchensklub" können sich die Fans fast täglich treffen. So ein Fantreff gab es in dieser Form am alten Tivoli nicht. Außerdem wurden die Fans ständig über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Unter anderem wurden Dank der Mithilfe der Fans die Eintrittspreise festgelegt und die Gestaltung des Stadions. Dank dieser Fans ist Aachens neues Stadion so schön geworden.  

 

      

                     

Zu den Stehplätzen bietet das Stadion zeitgemäßen Komfort an. 1306 Business-Seats und 28 Logen auf der Westtribüne des Stadions, fügen sich nahlos ins Bild des Stadions ein. Zwischen den Besiness-Seats und der Medienabteilung erstrahlt eine ganze Ebene voll mit Logen. Vor jeder Loge gibt es einen Balkon, mit 10 Plätze je 2 Reihen á 5 Sitzplätze. Vollendet wird diese Reihe von zwei Eventlogen und einem gläsernen TV-Studio. Diese Logen sind exklusiv und modern eingerichtet und bietet für 10 Leute platz. Ein Konferenztisch mit komfortabler Bestuhlung, mindestens ein TV-Screen sowie integrierte Schrankelemente mit eigener Garderobe gehören zur Standardeinrichtung ebenso wie ein Servicebereich mit Theke, Kühlschrank und Geschirrschrank. Zudem verfügt Die VIP-Logen verfügen über alle technischen Hilfsmitteln. Catering und individuelle Betreuung gehören zum Standart von jeder VIP-Loge. Zudem können alle Logenbesitzer die Business Lounge nutzen.

 

Unter den Logen befindet sich die Business Lounge. Über eine Terasse erreicht man die Sitzplätze zum neuen Stadion. Der Business Club ist ein angesagtes gesellschaftliches Zentrum. Es ist eine offene Ebene, was über eine 50 Meter lange Terasse, als auch einen Blick in das unmittelbare Stadionumfeld und auf die Trainingsplätze verfügt. Der Business-Bereich zeichnet sich durch modernes und hochwertiges Design aus. Der gesamte Club ist mit Tischen in verschiedenen Größen, die alle in der Nähe des Buffetts stehen, ausgestattet und mit zahlreichen TV-Screens bestückt.

Der Business Club kann man aushalb von Spieltagen für Tagungen, Konferenzen oder Partys nutzen. Man kann ihn also 365 Tage im Jahr buchen und nutzen. Sowohl die Business- als auch die Logenbesucher bzw. Besitzer erhalten einen Parkausweis für das VIP-Parkhaus an der Haupttribüne.

            

Wenn man von der Autobahn nach Aachen schaut, erkennt man direkt das gelbe Dach vom neuen Tivoli und man kann dies sofort als Fußballstadion identifizieren. Die Besonderheit am Sportpark Soers ist der dreieckige Vorplatz im Osten des Sportparks mit der Angrenzung am neuen Stadion. Der Vorplatz besticht durch großformatigen Platten. Dieser Vorplatz wird durch drei Bauminseln aufgelockert. Der Clou dieser Bauminseln ist, dass es Sitzstufen gibt. Das hat unter anderem seine Gründe, da die Krefelderstraße gradehin abfällt. Der Mittelpunkt dieses Vorplatzes ist aber eine Brücke. Sie verbindet das Finanzamt und den neuen Tivoli und überbrückt damit die Krefelderstraße. Das Besondere an der Brücke, ist eine 65 Meter hohe Pylon, den man schon von weitem aus erkennen kann. Die Brücke ist eine abgespannte geschwungene Konstruktion. Diese Brücke soll das Wahrzeichen des Sportparks Soers werden. 

    

   

Im Osten des neuen Tivolis befindet sich ein gelbes Gebäude aus Holz. Diese ist direkt ins Stadion integriert. Auf dem ersten Blick sieht es so aus, als würden die Stützen der Tribüne auch dieses gelbe Gebäude stützen und es zum halten bringen. Aber wenn man näher draufstarrt, sieht man, dass sich unter diesem gelben Gebäude, fünf kleinere schwarze Gebäude sich befinden und diese Konstruktion zum halten bringen. In diesem gelben Gebäude befindet sich seit der Eröffnung des Tivolis, Alemannias neue Fankneipe „Klömpchensklub" und ein Fanshop. Die Fankneipe und der Fanshop werden durch einen Flur in dieser Holzfassade voneinander getrennt. Aus diesem Gebäude kann man über den gesamten Vorplatz hinwegschauen. Zudem kann man über eine Brücke von der Kneipe aus ins Stadion reingehen und gucken. Der Klömpchensklub wird die Anlaufstelle an Fußballfreien Tagen für Alemannia Fans sein. Der Name der Kneipe passt, wie die Faust aufs Auge zur Alemannia.Der Name ist aus dem Vereinslied von Alemannia Aachen herzuleiten. Die Alemannia ist und bleibt ein Klömpchensklub.  Die Fankneipe bietet neben den Getränken zusätzlich noch kleine Snacks zum Verzehren an. Zudem ist der Klömpchensklub eine offizielle „Sky Sportsbar" und überträgt alle Fußballspiele der 1. und 2.Bundesliga, sowohl der Champions-League und Europa-League live. 

 

Über der Fassade des Klömpchensklub und Fanshops prangert mit riesigen Buchstaben der Name des Stadions „Tivoli".

    

 

Zudem bietet das neue Stadion für 1200 Autos in einem Parkhaus direkt an der Haupttribüne platz. Nicht wie beim Stadion kann dieses Parkhaus als Parkhaus erkennen, da mit zwei Kunstrasenplätze auf dem Dach, das Parkhaus bedeckt wird. Dies ist eine super landschaftliche Lösung.

   

Ein wichtiger Punkt des neuen Stadions ist die Infrastruktur. Dazu wurden fünf Großfussballfelder (davon 3 Kunstrasenfelder), eine Technik-Parcours plus ein Beach-Volleyballfeld angelegt. Zudem gibt es ein separates Gebäude für die Jugendspieler mit 13 Kabinen, einer Halle, Physiotherapie- und Regenerationsräume sowie Schulungsräume und Appartments.  Besonders was die Trainingsplätze angeht, wird die Situation zum alten Stadion verbessert, da es dort nur 3 bespielbare Plätze gab.

 

 

 

Informationen zu Preiskategorien und Ermäßigungen

       
   

 

 

 

 

 

 

 

3D-Visualisierung

Mit den Alemannia Fans und den Verantwortlichen wurden folgende Preiskategorien festgelegt.

 

Die Sitzplatzangebote unterteilen sich in den Preiskategorien PK 1 bis PK 3. PK1 befindet sich seitlich von den Business Seats und auf der Gegengrade Höhe der Mittellinie. PK 2 befindet sich auf der Haupttribüne und Gegengrade Höhe des 16-Meter Raumes und auf der Nordtribüne hinter dem Tor. PK 3 befindet sich auf der Haupttribüne und Gegengrade Höhe des Tores und in den Ecken der Tribünen. Eine Besonderheit stellt PK 4 dar. Im Block S6 gibt es wegklappende Stühle, wo man nach Bedarf stehen aber auch sitzen kann. PK 5 sind die Stehplätze. Die ganze Südtribüne, als auch der Gästebereich N1 sind Stehplätze. PK 6 gilt für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte, die auf der Haupttribüne in den Blöcken W1, W2, W3 und W4 untergebracht sind. Der Familienblock ist in W1 untergebracht.

 

Für alle Blöcke gibt es wie am alten Tivoli Ermäßigungen. Für die Stehplätze gibt es sogar eine Preiskategorie für die Jugendlichen.

 

Wie schon am alten Tivoli, gelten die Tickets auch als Fahrticket zur An- und Abreise vom Tivoli. Die Karte kann man im ganzen AVV-Gebiet mit allen AVV-Verkehrsmitteln benutzen. Das Ticket kann man aber nur den ganzen Spieltag als Fahrticket benutzen. 

 

Neu ist, dass man ab sofort die Sicht aus den Blöcken übers Internet sehen kann. Man klickt auf einen Block und man kann direkt sehen, wo man am besten sitzt oder steht und wo die beste Sicht ist. Diese Möglichkeit bieten nur manche Vereine an, unter anderem der 1.FC Köln für das RheinEnergie Stadion.

 

Hier gehts zu den 3D-Ansichten aus den Blöcken, wo man am besten sehen kann.  (Einfach auf "Hier" klicken, der Server leitet Sie weiter!)

 

 

Nach dieser kurzen Beschreibung, nun hier ein kurzer Überblick, anhand eines Bildes, was sich wo befindet.

 

Das neue Stadion (4) befindet sich nur einen Steinwurf vom alten Tivoli (1) entfernt. Es befindet sich ebenfalls an der Krefelderstraße. Das neue Stadion befindet sich rechtwinklig zum Reitstadion (2). Gemeinsam mit dem Aachen-Laurensberger Rennverein (Veranstalter des CHIO) bildet die Alemannia mit ihrem Stadion, den Sportpark Soers. Das Highlight des Sportparks ist der großzügige, dreieckige Vorplatz mit Brücke (3) im Osten des Parkes. Der Vorplatz ist doppelt so groß wie der Rathausplatz in der Innenstadt und die Brücke mit einem Pylon von 65 Meter ist der höchste Punkt Aachens. Die Brücke mit dem 65 Meter hohen Pylons soll das Wahrzeichen des Sportparks Soers werden. An dem Vorplatz schließt sich das neue Stadion an. An der Ostseite, also zur Krefelderstraße zugewandt, befindet sich die große Fankneipe „Klömpchensklub" und der Alemannia Fanshop (4).

 

Besonderer Clou ist auf der Westseite eine Promenade mit Freitreppe (5). Dort könnte man u.a. Public Viewing oder eine Aufstiegsfeier machen, da an der Glasfassade sich ein Balkon befindet. Die Fußballspieler betreten das Stadion eine Etage tiefer und werden mit dem Bus direkt bis zur Kabine gefahren. Die Business-Gäste betreten das Stadion über die Promenade, die nur wenige Schritte von der Haupttribüne und dem Parkhaus entfernt ist.

 

Auf dem Parkdach und seitlich des Parkhauses entstehen die Trainingsplätze (6) für die Profis und Jugendspieler. Das mit Wichtigste am Neubau des Tivolis ist, dass aus 3 Trainingsplätze am alten Stadion, 5 Trainingsplätze im neuen Stadion werden. Zudem entsteht hinter der Südtribüne des neuen Stadions die neue Geschäftsstelle von Alemannia Aachen plus ein separates Gebäude für die Jugendspieler (7). Seitlich der Geschäftsstelle entsteht das Jugendleistungszentrum mit 13 Kabinen, einer Halle, Physiotherapie- und Regenerationsräume sowie Schulungsräume und Appartments.

   

 

 

 

Zahlen & Fakten zum neuen Tivoli 

 


Fläche Stadion: 30.668 m²

Fläche Parkhaus: 16.928 m²

Fläche Verbindungsbau: 2722 m²

Fläche Vorplatz: 12.222 m²

Dachfläche: 21.423 m²

Geltungsbereich Bebauungsplan: 177.946 m²

Parkplätze in direkter Stadionnähe
(Entfernung < 200 m):
2651

Stellplätze Parkhaus: 1233
 
Kapazität: 32.900

Kapazität bei internationalen Spielen: 27.250

Sitzplätze: 19.429

Stehplätze: 11.681

Stehplatz-Reihen: 80

Sitzplatz-Reihen: 40

Behindertenplätze: 100

Medienplätze: 110

Sektoren: 4 + 1 Gast

Blöcke: 23

Kioske: 16 (davon 6 nur Getränke)

Stadionkassen: 18

Umkleidekabinen: 4

Größe Heimkabine: 140 m²

Videowände: 2 Fläche Videowände: je 40 m²
 
Höhe über NN: 153,5 m

Fläche Innenraum: 120 x 80 m (entspricht der UEFA-Empfehlung für Stadionbauten)

Fläche Spielfeld: 105 x 68 m

Abstand Hintertor: 7,5 m

Abstand Seitenlinie: 6 m

Fassadenlänge Stadion: 660 m

Höhe Stadion: 26 m
 
Gesamtfläche Business-Bereich: 4381 m²

Logen: 28

Event-Logen: 2

Business-Seats: 1306

Fläche Logen: 724 m²

Fläche Business-Lounge: 2338 m²
 
Brutto-Grundfläche (BGF) Stadion: 55.219,92 m²

Brutto-Rauminhalt (BRI) Stadion: 426.229,77 m³

BGF Gesamt
(Parkhaus und Stadion sowie Verbindungsbau):
110.813,26 m²

BRI Gesamt:

566.936,95 m³

 

 

 

 

Modell

Modell-Ansicht Nord/Ost
Modell-Ansicht Nord/Ost

 

Modell-Ansicht Süd/West
Modell-Ansicht Süd/West

   

Modell-Ansicht Ost 1
Modell-Ansicht Ost 1

  

Modell-Ansicht Ost 2
Modell-Ansicht Ost 2

  

Modell-Ansicht Nord 1
Modell-Ansicht Nord 1

   

Modell-Ansicht Nord 2
Modell-Ansicht Nord 2

  

    

Modell-Ansicht West 2
Modell-Ansicht West 2

  

Modell-Ansicht Süd 1
Modell-Ansicht Süd 1

  

Modell-Ansicht Süd 2
Modell-Ansicht Süd 2

    

Modell-Ansicht Detail Nord/Ost
Modell-Ansicht Detail Nord/Ost

      

Modell-Ansicht Detail Nord
Modell-Ansicht Detail Nord

   

Modell-Ansicht Detail Süd/West
Modell-Ansicht Detail Süd/West

 

 

 

 

 

Renderings

   

Überblick über den Sportpark Soers
Überblick über den Sportpark Soers

   

Der Sportpark aus süd-östlicher Sicht
Der Sportpark aus süd-östlicher Sicht

    

Der neue Tivoli aus nord-westlicher Sicht
Der neue Tivoli aus nord-westlicher Sicht

     

Die Ostfassade mit der großen Fankneipe und dem Vorplatz
Die Ostfassade mit der großen Fankneipe und dem Vorplatz

   

Blick über die Krefelder Straße auf den neuen Tivoli
Blick über die Krefelder Straße auf den neuen Tivoli

  

Der Eingang für die Heimfans. Im Hintergrund die große Freitreppe mit dem Eingang zur Haupttribüne
Der Eingang für die Heimfans. Im Hintergrund die große Freitreppe mit dem Eingang zur Haupttribüne

   

Das Südgebäude. Rechts die neue Alemannia-Geschäftsstelle
Das Südgebäude. Rechts die neue Alemannia-Geschäftsstelle

   

Blick von der Nordtribüne auf die Osttribüne
Blick von der Nordtribüne auf die Osttribüne

    

Die Zuschauerbereiche aus der Vogelperspektive
Die Zuschauerbereiche aus der Vogelperspektive

   

So erleben die Besucher auf der Haupttribüne das Spiel
So erleben die Besucher auf der Haupttribüne das Spiel

   

Blick vom Spielfeld
Blick vom Spielfeld

    

Der Eingang zur Haupttribüne
Der Eingang zur Haupttribüne

   

Blick aus der Business-Lounge in die Sooers
Blick aus der Business-Lounge in die Sooers

    

Die Logen aus dem Stadion-Inneren betrachtet
Die Logen aus dem Stadion-Inneren betrachtet

   

Die neue Business-Lounge
Die neue Business-Lounge

   

Stilvoll eingerichtet: eine der Logen
Stilvoll eingerichtet: eine der Logen

    

 

 

 

 

 

 

 

 

Chronik

 

17.08.2009

Fertigstellung des neuen Tivolis

Nach über einem Jahr Bauzeit ist das Stadion nun fertiggestellt, zum ersten Heimspiel der Saison 2009/2010. Direkt beim ersten Spiel ist das Stadion ausverkauft gewesen. 32.960 Zuschauer sahen das 0:5 Debakel gegen den FC St. Pauli zur Tivoli Eröffnung.

 

 

30.06.2009

Parkhausbau abgeschlossen

Pünktlich zum Start des CHIO 2009 ist das Parkhaus am neuen Tivoli fertig und wird dem ALRV im Rahmen des Pferdesportevents übergeben. Rund 120 Mitarbeiter waren an der Großgarage beteiligt, die für 1.200 Fahrzeuge Platz bietet. Nach dem CHIO werden lediglich noch einige Feinarbeiten anstehen sowie der Bau der zwei Kunstrasenplätze, die auf dem Dach des Parkhauses platziert werden.

 

19.06.2009

Parkhauseröffnung rückt näher

Die Bauarbeiten am und im Parkhaus schreiten mit großen Schritten voran. Bereits zum Beginn des CHIO 2009 wird es fertig sein und Platz für 1.200 Stellplätze bieten. In weiten Teilen ist der Boden bereits bepflastert, Markierungen werden gezogen und Lampen montiert. Ein paar Meter weiter östlich läuft auch der Stadionausbau auf vollen Touren. Der schwarze Schriftzug TIVOLI ist bereits auf der AachenMünchener Tribüne zu erkennen. Gleiches gilt für die Glasscheiben an den Außenseiten des Stadions. Auf dem Spielfeld des Stadions laufen ebenfalls die letzten Vorbereitungen für die Anlieferung des Rasens.

 

26.05.2009

Fernwärmetrasse erfordert große Bohrleistung

Im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung sind riesige Fortschritte zu vermelden. Die ersten Klimageräte sind beispielsweise schon montiert. Auch die Gewerke Lüftung, Heizung, Wasser und Elektrik laufen auf Hochtouren. Die Verlegung der Fernwärmetrasse erweist sich als hartnäckige Arbeit, da vier Löcher durch 2,50 m dicken Stahlbeton gebohrt werden müssen. Jedes Loch hat einen Durchmesser von bis zu 40 cm, sodass die Bohrung eines Lochs einen kompletten Arbeitstag dauert.

 

30.04.2009

Alemannia startet den Cowntown

Rund 100 Tage vor Saisonbeginn startet die Alemannia den offiziellen Countdown. Eine große digitale Anzeige ziert ab sofort die Fassade des Tivoli und gibt täglich die auf die Sekunde genaue Zeit an, bis die Tore des neuen Tivoli geöffnet werden. Im Rahmen des 100-Tage-Countdowns kommen rund 2.000 Besucher an die Baustelle, um der Eröffnung entgegen zu fiebern. Neben einem Bühnenprogramm ist auch die Mannschaft vor Ort und kann sich vom bereits weit fortgeschrittenen Bau überzeugen lassen. Ebenso neu sind die gut sechs Meter hohen gelben Lettern, die den Schriftzug T-I-V-O-L-I auf der Rückseite der AachenMünchener-Tribüne gestalten und schon von weiter Distanz aus zu sehen sind.

 

29.04.2009

Der erste gelbe Sitz wird montiert

Nachdem mehr als 42.000 Löcher gebohrt wurden, wird der erste gelbe Alemannia-Sitz befestigt.Die weiteren Sitzschalen sollen in den nächsten Wochen montiert werden. Dabei wird die wöchentliche Anzahl von 3.000 Schalen angestrebt.

 

15.04.2009

Stählernes „Dachgerippe“ komplettiert


Die Dacharbeiten am neuen Tivoli gehen langsam aber sicher in die finale Runde. Der letzte schwarz-gelbe Stahlträger wurde an der Dachkonstruktion montiert. Somit endet nach drei Monaten die Arbeit am 2.000 Tonnen schweren Stahlgerippe. Einzig und allein die letzten gelben Trapezbleche müssen noch angebracht werden, damit das komplette Dach in einem saftigen Gelb erscheint.

 

09.04.2009

Stahlkonstruktion für Videowand befestigt

Die Stahlkonstruktion für die Videoleinwand wird montiert. Eine Fläche von rund 100 Quadratmetern werden die beiden Videowände künftig vorweisen können.

 

28.03.2009

42.606 Löcher für 21.303 Sitzplätze

Auf der Tabac Original Tribüne starten Arbeiter mit den Bohrungen für die Befestigungen der Sitzschalen. Vier Arbeiter bohren nun täglich zwei Löcher pro Sitzplatz in den Beton. Bei insgesamt 21.303 Sitzplätzen macht das die stolze Zahl von 42.606 Löchern. Ein erster Testsitz, allerdings nicht in der offiziellen Alemania-Farbe, wurde bereits montiert.

 

27.03.2009

Der Vorplatz nimmt Konturen an

Im Auftrag der Stadt Aachen wird mit Hochdruck an der Gestaltung des zukünftigen Stadion-Vorplatzes gebaut. Ansprechende Betonwerksteinplatten, extra geschliffen und für eine schnelle Säuberung aufwändig bearbeitet, sorgen für ein ruhiges Erscheinungsbild der insgesamt 18.000 Quadratmeter großen Fläche. Auch die beiden ersten Sitzinseln sind schon deutlich erkennbar. Ein Rondell mit zwei Bäumen bleibt unversiegelt. An der erweiterten Busspur wird ebenfalls mit Nachdruck gearbeitet. Entlang des Stadions entsteht die längste Bushaltestelle Aachens: 260 Meter ist sie lang, rund 50 Busse müssen sie pro Spiel anfahren können.

 

04.03.2009

Gelbe Haut für das Tivoli-Dach

Die ersten Trapezbleche, die das Dach schließen werden, werden in die filigrane Dachkonstruktion des neuen Stadions eingesetzt. Auf der Tabac Original Tribüne, wo analog zu den bisherigen Arbeiten mit dem Schließen des Dachs begonnen wurde, sind die ersten Plätze bereits „wasserdicht“. Diese Dachhaut wird acht Meter über die äußere Stadionbegrenzung hinausragen, sodass der Betrachter schon von weitem die Farben der Alemannia erkennen kann.

 

25.02.2009

Letztes Tribünenteil eingesetzt

Das letzte der 3.186 Betonfertigteile, aus denen die Tribünen der künftigen Alemannia-Heimat bestehen, ist eingesetzt. Damit wurde auch die letzte verbliebene Lücke im Bitburger Wall geschlossen. Die letzte freie Fläche diente bisher noch als Baustellenzufahrt für die zahlreichen LKWs, Kräne und sonstigen Baustellenfahrzeuge, die an diversen Stellen im Einsatz sind.

 

12.02.2009

Wände, Decken und Fenster für den neuen Tivoli

Die Wände und Decken der Kioske im Norden sind fertig gestellt, im Süden werden die letzten Fertigwände für die Kioske geliefert. Fenster gibt es im neuen Tivoli auch schon. Die Verglasung des Alemannia-Shops, welche die Sicht auf die Krefelder Straße ermöglicht, läuft. Begehbar ist mittlerweile auch der Gästetunnel. Was das Dach betrifft, kann man feststellen, dass etwa ein Drittel des Dachträgergerüstes montiert ist. Parallel laufen die ersten Pflasterarbeiten im Umlauf des Stadions unterhalb der Tribünen.

 

14.01.2009

Erste Dachteile montiert

Die Dacharbeiten haben planmäßig mit der Montage der Stahlträger begonnen, auf denen ab Ende Februar nach und nach gelbe Dacheindeckungen angebracht werden. Damit erhält der neue Tivoli nun die ersten schwarz-gelben Teile, die keinen Zweifel daran lassen, dass hier die neue Heimat der Alemannia entsteht.

 

13.11.2008

Vier starke Partner für den neuen Tivoli

Wie interessant die neue sportliche Heimat der Alemannia auch für Sponsoren ist, zeigt sich an den starken Partnern, die sich für ein Tribünensponsoring im neuen Tivoli entschieden haben. So engagieren sich AachenMünchener und Sparkasse Aachen, bereits jetzt Tribünenpartner der Alemannia, auch künftig bei den Schwarz-Gelben. Mit Bitburger und Tabac Original konnten zwei weitere Premium-Marken für ein Sponsoring gewonnen werden. Mit dem Erwerb der Namensrechte der Tribünen tragen die vier Unternehmen maßgeblich dazu bei, dass der Stadionname Tivoli auch in Zukunft erhalten werden kann.

 

15.10.2008

Nordtribüne nimmt Formen an

Seit dieser Woche werden in der Nordtribüne die ersten 10 x 3 Meter großen Tribünenplatten verlegt, nachdem bereits Stützen, Querbalken und Zahnbalken montiert wurden. Dieses Prozedere wird in den kommenden Wochen auch im Osten und im Süden wiederholt. Die Westtribüne wird größtenteils vor Ort gegossen, allerdings werden auch hier noch fertige Tribünenplatten aufgesetzt. Die Stützen, auf denen die Ränge entstehen, sind 6,50, 11 und 21 Meter hoch. Insgesamt wird die Nordtribüne am Ende eine Höhe von knapp 17 Metern haben, inklusive Dach sind es am Ende 26 Meter. Die Zahnbalken haben eine Länge von 25 Metern und wiegen knapp 31 Tonnen. Für die Montage der Fertigteile sind 13 Wochen eingeplant.

 

09.10.2008

Erste Tribünenteile eingetroffen

Am Stolberger Bahnhof sind die ersten Tribünenteile für den neuen Tivoli eingetroffen. Der Zug aus Spelle in der Nähe von Osnabrück hatte Stützen und Tribünenplatten geladen. In Stolberg werden die 20 je 18 Meter langen Waggons entladen und mittels LKWs nach Aachen transportiert, wo sie auf der Baustelle verarbeitet werden. Aktuell sind außerdem in der Nordtribüne sämtliche Toilettenräume im Rohbau bereits fertig gestellt. Im Westen werden derzeit die ersten Außenwände gegossen und die Decken über dem Erdgeschoss werden eingeschalt. Dort kann das erste Obergeschoss bereits begangen werden. Zudem wurde die Bodenplatte für den Tunnel für die Gästefans im Nord-Westen gegossen.

 

15.09.2008

Erste Bodenplatte für neuen Tivoli gegossen

Zurzeit fließen etliche Kubikmeter Beton auf der Baustelle für den neuen Tivoli. Die erste Bodenplatte für das neue Stadion wird gegossen. „Rund 700 Kubikmeter werden gebraucht, um die Platte im Westgebäude fertig zu stellen und so die Basis für das Herz des Stadions, wo sich der Spielerbereich befindet, zu bereiten“, so der Projektverantwortliche für den Stadionneubau Stephan van der Kooi. Über 1.200 Rammpfähle sind bereits in den Boden gebracht worden, 80.000 Kubikmeter Erde bewegt und etliche Kanäle gelegt worden, die zusammen mit der Betonage das Fundament des Stadions ergeben. Schon jetzt ist deutlich zu erkennen, wo sich einmal die Duschen in der Alemannia-Umkleide befinden werden.

 

22.08.2008

Jugendgebäude abgerissen

Nach dem Umzug des Nachwuchsleistungszentrums in ein Interimsgebäude wird das ehemalige Jugendgebäude nun abgerissen. Die Geschäftsstelle weicht mitsamt der Cafeteria und den vier Kabinen dem neuen Parkhaus. Das NLZ ist nun in einem zweistöckigen Containergebäude unterhalb des Trainingsplatzes beheimatet. Wie bisher gibt es dort Büros für Mitarbeiter und Trainer, eine Cafeteria, vier Kabinen sowie Räumlichkeiten für den Zeugwart. „Für uns sind die Möglichkeiten trotz des Interimsbaus besser geworden. Wir verfügen hier über mehr Büros als vorher, und die Kabinen sind wesentlich größer als vorher“, sagt Willi Breuer, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

 

20.08.2008

Begutachtung der ersten Fertigteile

Aus 3.186 Fertigteilen wird der neue Tivoli zusammengesetzt. Die ersten dieser Betonteile sind jetzt bei der Firma Rekers in Spelle nahe Osnabrück gefertigt worden. Alemannias Projektleiter Stephan van der Kooi nahm die Fertigteile vor Ort in Augenschein. Voraussichtlich von Oktober bis Januar werden die insgesamt 18.850 Tonnen Beton zum Stadionkörper zusammengesetzt. Allerdings werden nur Nord-, Süd- und Osttribüne aus Fertigteilen zusammengesetzt. Die Westtribüne, in der sich die Funktionsbereiche des Stadions befinden werden, wird vor Ort aus Beton gegossen. Das erste Fertigteil für die Nordtribüne hat van der Kooi gemeinsam mit Vertretern des Generalunternehmers Hellmich jetzt begutachtet. Knapp 10 Meter breit und drei Reihen hoch sind diese Standard-Fragmente. Nach erfolgter Qualitätskontrolle beginnt die Serien-Produktion. Gefertigt werden neben den Tribünenteilen auch Brüstungen, Stützpfeiler und die mächtigen Zahnbalken, auf denen die Tribünenteile letztlich aufliegen.

 

08.08.2008

Auf der Baustelle fließt der erste Beton

An der Krefelder Straße wird aufgerüstet: Mittlerweile hat sich der Maschinenpark auf der Stadion-Baustelle deutlich vergrößert. Eine zweite Pfahlramme ist dazu gekommen, drei große Kräne wurden aufgebaut. Rund 60 Hellmich-Mitarbeiter sind mittlerweile für den neuen Tivoli im Einsatz. Auf der Baustelle gehen die Rammarbeiten weiter. Im Bereich der Nordtribüne ist diese Pfahlgründung bereits abgeschlossen, dort werden jetzt die ersten Fundamente gesetzt. „Der erste Beton fließt seit einer Woche“, berichtet Stephan van der Kooi. Die ersten Betonfertigteile werden in einem Werk in der Nähe von Osnabrück produziert und im September in Aachen erwartet. Fast abgeschlossen ist der Höhenausgleich für den Vorplatz.

 

25.07.2008

Keine Beanstandung bei Überprüfung der Tivoli-Baustelle

Das Ergebnis Bezirksregierung Köln als zuständige Dienststelle für den Arbeitsschutz auf der Baustelle des neuen Tivoli fiel positiv aus. Die Überprüfung der zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Verarbeitung von Kalk hat keinerlei Beanstandungen ergeben. „Überprüft wurden die Belange des Arbeitsschutzes der Arbeiter auf dem Baustellengelände. Die Ergebnisse haben uns gezeigt, dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung selbst in unmittelbarer Nähe der auszuführenden Arbeiten zu keinem Zeitpunkt bestehen“, so Stephan van der Kooi, Projektverantwortlicher für den Stadionneubau.

 

26.06.2008

Grünes Licht für Bebauungsplan

In einer gemeinsamen Sitzung der Bezirksvertretungen Laurensberg und Aachen-Mitte, des Planungsausschuss sowie der Stadtrats wurde dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes des neuen Tivoli einstimmig gefolgt. Damit wird der Bebauungsplan nach seiner nun folgenden Veröffentlichung rechtswirksam. Unterdessen ist auf dem Baufeld mit Pfahlgründungen begonnen worden. „Die rund 1.800 Pfähle werden bis in eine Tiefe von 10 Metern im Boden versenkt und bilden das unterirdische Traggerüst für das neue Stadion“, erläutert der Projektverantwortliche für den Stadionbau Stephan van der Kooi.

 

30.05.2008

Arbeiten auf dem Baufeld laufen

Langsam aber sicher geht es auf der Stadionbaustelle an der Krefelder Straße voran, auch wenn die großen Veränderungen bisher noch nicht sichtbar sind. Das wird sich aber in den nächsten Wochen ändern, versichert der Projektverantwortliche Stephan van der Kooi. „Derzeit sind sieben Maschinen im Einsatz, hauptsächlich zur Vorbereitung der ersten Maßnahmen. Neben dem Bauzaun wurden einige Baustraßen errichtet. In den nächsten Wochen wird dann einiges an Erde bewegt werden, wir müssen ein Gefälle von zirka vier Metern ausgleichen. Dann werden die ersten Veränderungen auch sichtbar sein“, sagt van der Kooi.

 

17.05.2008

Spatenstich: „Ein großer Tag für Alemannia Aachen“

Es war ein denkwürdiges Ereignis für Aachen und seine Alemannia. Am 17. Mai erfolgt der erste Spatenstich zum Bau des neuen Alemannia-Stadions, das ab der Saison 2009/2010 die neue Heimat der Schwarz-Gelben wird. „Das ist heute nicht nur ein wichtiger sondern auch ein großer Tag für Alemannia Aachen, für den Sport in Aachen, für die Menschen und für die Umgebung“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, der es sich nicht nehmen ließ, diesen symbolischen Akt flankiert von Alemannia Geschäftsführer Frithjof Kraemer und Generalunternehmer Walter Hellmich persönlich vorzunehmen. „Der Spatenstich, den wir heute vollziehen, ist eine wichtige Grundlage für Alemannia Aachen in eine Zukunft zu gehen, die erfolgreich und vor allem wirtschaftlich verbessert ist. Unsere Absicht ist es, diese Alemannia, die uns eine Herzensangelegenheit ist, mit einem neuen Stadion wettbewerbsfähig zu machen, ihr eine Chance zu geben im bezahlten Fußball mitzuhalten“, skizzierte der OB die Motive zum Stadionneubau. Frithjof Kraemer, Geschäftsführer der Alemannia Aachen GmbH, dankte allen am Bau Beteiligten. „Wir wurden unterstützt, wo es nur geht – von der Verwaltung, den Nachbarn und allen Fraktionen. Was wir hier bauen, ist einzigartig. Wir haben uns in Deutschland umgeschaut: Es gibt kein engeres und es gibt kein steileres Stadion. Das ist das beste Einrangstadion, das momentan gebaut wird“, so der Geschäftsführer.

 

15.05.2008

Parkhausfinanzierung steht

Eine Arbeitsgruppe aus Stadt, Politik, Apag und Alemannia findet bei einem Treffen im Rathaus eine Lösung zur bis dato ungeklärten Finanzierung für das Parkhaus am neuen Stadion. Den Neubau mit 1244 Stellplätzen wird die Alemannia Stadion-GmbH wie im Bebauungsplanverfahren vorgesehen errichten. Bewirtschaftet wird das Gebäude aber von der Apag, die wiederum mit der Stadion GmbH einen Leasingvertrag abschließt, also die Parkplätze an die Alemannia vermietet. Mit der Einigung steht dem Spatenstich nichts mehr im Wege.

 

03.05.2008

Der Name Tivoli soll erhalten bleiben

In einem Interview mit Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten bekundet Geschäftsführer Frithjof Kraemer erstmals den Willen des Klubs, den Stadionnamen Tivoli zu erhalten und auf einen Verkauf der Namensrechte zu verzichten. „Nach vielen Gesprächen haben wir festgestellt, dass die Dinge in Aachen anders liegen. Die Liebe zum Tivoli, zum bestehenden Namen, ist hier ausgeprägter als anderswo. Wir hätten einen erheblichen Identitätsverlust, der Tivoli ist neben der Alemannia ein erheblicher Schlüsselreiz. Wir haben den Wunsch verspürt, den Namen beizubehalten.“ Zur Finanzierung bringt Kraemer einen „Tivoli-Groschen“ ins Gespräch.

 

24.04.2008

Abriss der Tennishalle beginnt

Nach der Einigung mit dem Pächter der Tennishalle beginnt am 24. April der Abriss der Tennishalle auf dem Gelände des PTSV begonnen. Um kurz vor 8 Uhr nimmt ein Spezialbagger die Arbeit auf und entfernt die hintere Giebelwand, um danach erste Teile des Dachs zu beseitigen. Da die Überreste der Halle an Ort und Stelle nach umweltrechtlichen Gesichtspunkten separiert werden, werden die Abrissarbeiten einige Tage in Anspruch nehmen.

 

10.03.2008

Offenlage des Bebauungsplanes

Beim Bebauungsplan für den Sportpark Soers, bei dem es vor allem um den Neubau des Stadions der Alemannia geht, steht nun die so genannte Offenlage an. Vom 10. März bis zum 11. April können die Pläne einschließlich Begründung, Umweltbericht und schriftlichen Festsetzungen im Verwaltungsgebäude am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, Raum 400 auf der vierten Etage, eingesehen werden.

 

 

Information für die Tivoli-Nachbarn

Eine Woche nach den Fans erhalten auch die Anwohner Informationen aus erster Hand zum neuen Stadion. Besonders das Verkehrskonzept fand das Interesse der rund 100 anwesender Soerser Bürger. Stephan van der Kooi erläuterte außerdem die genaue Lage von Stadion und Trainingsplätzen. Gerade für die bisher geplagten Anwohner im direkten Stadionumfeld wird es Erleichterung geben, unter anderem durch das geplante Anwohnerparksystem. Viele Straßen sollen an Spieltagen für den Verkehr gesperrt werden.

 

03.03.2008

Preisgestaltung bei Fantreffen vorgestellt

Am 4. März präsentieren die Verantwortlichen der Alemannia im Rahmen eines Fantreffens erstmals die geplante Preisgestaltung des neuen Stadions. Über 50 Fans folgen der Einladung an alle Fanclubs ins VIP-Zelt am Tivoli. Grundvoraussetzung der Preisgestaltung ist die objektive, gerechte Einteilung des Stadions in Kategorien. „Als objektive Kriterien hierfür dienen uns die Entfernung zum Spielfeld und die Perspektive darauf“, so Berater Chris Ehlen, der sich im Auftrag des DFB mitverantwortlich für die Ticketvergabe bei der Fußball-WM 2006 zeichnete. Des Weiteren wird eine transparente und übersichtliche Preisgestaltung sowie eine einfache Wegeführung für Fans und Besucher angestrebt. Dementsprechend werden die Blöcke in Himmelsrichtungen eingeteilt. Da sich die Heimtribüne mit einem Großteil der Stehplätze im Süden befindet, wird das Herz des neuen Stadions auch künftig der Block S sein. Berücksichtigung fanden im Planungsprozess auch die Sicherheitsanforderungen, die etwa Einfluss auf Mundlöcher, Treppen, Fluchtwege oder auch Eingänge haben. Darüber hinaus sind die Planungen im Sinne der Fans und Zuschauer auf eine große Anzahl an Stehplätzen sowie günstigen Sitzplätzen ausgerichtet. 45 Prozent der Sitzplätze (9.473) befinden sich in der günstigsten von drei Sitzplatzkategorien, was ebenfalls den Fans entgegenkommt.

 

12.02.2008

Erste Arbeiten auf dem Stadiongelände

Am 11. Februar beginnen auf dem Gelände für das geplante neue Stadion die ersten Arbeiten. Auf den Flächen, die für den Neubau vorgesehen sind, werden im Auftrag der Alemannia gemäß der Baumschutzsatzung und mit Genehmigung der Stadt Aachen bis Ende Februar Bäume gefällt. Damit liegt die Alemannia weiterhin in ihrem Zeitplan.

 

24.01.2008

Neuer Entwurf für die Ostfassade vorgestellt

Mehr nutzbare Fläche und ein weithin sichtbarer Schriftzug – das sind die Merkmale des Neu-Entwurfs der Ostfassade des neuen Stadions. In der Bezirksvertretung Laurensberg stellt der Projektverantwortliche für den Stadionneubau, Stephan van der Kooi, die Vorschläge des Architekten am 23. Januar erstmals vor, nachdem von der Politik eine Überarbeitung angeregt worden war. Die Alemannia favorisiert nun die Erweiterung der Fläche um mehr als 400 Quadratmeter, sodass die Außenseite des Stadions an der Krefelder Straße nicht nur die Fankneipe, sondern auch den Fanshop beherbergen würde. Über der breiten Glasfront könnte ein Schriftzug samt Wappen prangen. „Aus unserer Sicht vereint der Vorschlag Form und Funktionalität. Wir sind auf die Anmerkungen und Vorschläge der Politik eingegangen und haben die Ostfassade damit deutlich aufgewertet“, sagt van der Kooi.

 

27.12.2007

Antrag auf Baugenehmigung gestellt

Kurz vor der Jahreswende reicht die Firma Hellmich im Auftrag der Alemannia Aachen Stadion GmbH den Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung ein. Damit wurde der angepeilte Termin, den Antrag noch im alten Jahr zu stellen, eingehalten. Der mehrere Aktenordner umfassende Bauantrag enthält neben detaillierten Plänen auch die erforderlichen Nachweise zu Schallschutz, Verkehr (inklusive Stellplatznachweis), Brandschutzkonzept und Lichtberechnung. „Die fundierten Nachfragen, die wir im Rahmen unseres Treffens erhalten haben, zeigen, wie konstruktiv die handelnden Personen der Verwaltung an unserem Bauvorhaben partizipieren. Jetzt zahlt sich die gemeinsame, gewissenhafte Vorarbeit der vergangenen Wochen aus. Dennoch wissen wir, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, wie beispielsweise die finale Abstimmung der Stellplätze mit der Politik. Das Einreichen des Bauantrages war ein wichtiges Etappenziel für uns“, so der Projektleiter für den Stadionneubau Stephan van der Kooi.

 

30.11.2007

Einreichung Unterlagen Bebauungsplanverfahren

Die Alemannia hat die erforderlichen Unterlagen zur Fortführung des Bebauungsplanverfahrens für den Stadionneubau fristgerecht bei der Stadt Aachen eingereicht. „Das ist der nächste Schritt zur Realisierung unseres Projektes“, sagte Geschäftsführer Frithjof Kraemer. „Unser besonderer Dank gilt der Stadt Aachen, die uns bei der Erarbeitung der notwendigen Grundlagen ständig zur Seite stand“, erklärte der Projektverantwortliche Stephan van der Kooi. Zuvor hatte van der Kooi bereits der Verwaltung den Nachweis der erforderlichen Stellplätze erbracht. Die Ergebnisse wurden in der Sitzung des Verkehrsausschusses am Abend wohlwollend zur Kenntnis genommen.

 

17.09.2007

Vertragsunterzeichnung mit der Hellmich-Gruppe

Die Entscheidung ist gefallen: Entwurf Nummer 15 geht als Sieger aus dem Wettbewerbsverfahren für den Stadionneubau hervor. Eingereicht wurde das Modell durch die Hellmich-Gruppe aus Dinslaken, die bereits am Bau der Veltins Arena auf Schalke und der MSV-Arena in Duisburg beteiligt war. Das Stadion wurde vom Architekturbüro agn in Ibbenbüren konzipiert. „Wir haben uns mit dem gesamten Verfahren und der Entwurfsprüfung sehr viel Arbeit gemacht. Das Modell der Hellmich-Gruppe hat in allen Teilbereichen am besten abgeschnitten“, sagte Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer bei der Präsentation des zukünftigen Stadions.

 

08.02.2007

Wettbewerbsunterlagen verschickt

Die Alemannia Aachen GmbH versendet die Wettbewerbsunterlagen für den Bau des neuen Stadions an der Krefelder Straße. Berücksichtigt werden Firmen aus dem In- und Ausland, die nach der Interessensbekundung für leistungsstark genug erachtet wurden, ein solches Projekt erfolgreich abzuschließen.

 

26.01.2007

IG veröffentlicht Positionspapier II

Die Interessengemeinschaft der Alemannia-Fans veröffentlicht eine überarbeitete Version ihres Positionspapiers zum Stadionbau. Der Verein reagiert positiv auf das Positionspapier II: „Es ist bemerkenswert, mit welcher Akribie unsere Fans ihre Vorstellungen von einem neuen Stadion für die Alemannia zu Papier gebracht haben“, erklärt Geschäftsführer Frithjof Kraemer. Es solle geprüft werden, welche Elemente in die Wettbewerbsunterlagen übernommen werden können.

 

11.01.2007

Offizieller Aufruf zur Interessensbekundung

Die Alemannia Aachen GmbH ruft im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union potenzielle Bieter dazu auf, ihr Interesse am Stadionprojekt zu bekunden.

 

02.12.2006

Stadt einigt sich mit Kleingärtnern

Die Stadt einigt sich mit den Kleingärtnern der Vereine Groß-Tivoli und Roland auf einen neuen Standort. Ab 2008 können die Kleingärtner an der Berensberger Straße direkt an der Grenze zu Kohlscheid ihre Kolonie eröffnen. Dort besitzt die Stadt ein 35 Hektar großes Areal, von dem maximal 3,5 benötigt werden.

 

25.10.2006

Aufsichtsrat beschließt wichtige Schritte

Der Aufsichtsrat der Alemannia Aachen GmbH beschließt, schnellstmöglich die Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen der Planungs- und Bauleistungen erarbeiten zu lassen. Zudem werden bis Ende des Jahres mehrere Generalunternehmen gebeten, einen Grundentwurf des neuen Tivoli bis Ende Mai 2007 zusammen mit einer Kostenschätzung vorzulegen. Parallel wird mit der Erarbeitung einer Kostenschätzung der erste Schritt zur Prüfung eines Finanzierungskonzeptes vorgenommen. Hierzu wird zum 1. November 2006 mit Stephan van der Kooi ein Projektverantwortlicher für den Stadionbau eingestellt.

   
 

14.07.2006

Alemannia beauftragt Projektentwickler

Nachdem die Grundstücksfrage zwischen Stadt Aachen, ALRV und Alemannia geklärt ist, beauftragt die Alemannia einen Projektentwickler. Die STRUKTUR GmbH für Projektmanagement im Bauwesen soll den Stadionbau in planerischer Hinsicht vorantreiben.

 

11.05.2006

Einigung in der Grundstücksfrage

Nach mehrmonatigen Verhandlungen verkünden Oberbürgermeister Jürgen Linden, ALRV-Präsident Klaus Pavel und Alemannia-Präsident Horst Heinrichs die Einigung in der Grundstücksfrage. Durch die Kompromisslösung für den neuen „Sportpark Soers“ können sowohl Alemannia als auch ALRV ihre Expansionspläne verwirklichen.

 

27.10.2005

Bebauungspläne werden aufgestellt

Der Planungsausschuss schafft die baurechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Stadions in der Soers. Zwei Bebauungspläne für ein neues Stadion rechts und links der Krefelder Straße werden aufgestellt. Favorisiert wird jedoch die momentane Tivoliseite. Das Gelände hierfür umfasst die Flächen des Post Telekom Sportvereins (PTSV) mit seinen Tennisplätzen und der Tennishalle. Betroffen sind aber auch die Gartenanlagen Roland und Groß-Tivoli. Auch der große Parkplatz des ALRV an der Krefelder Straße wird benötigt.

 

24.10.2005

Politik stellt favorisierte Lösung vor

Oberbürgermeister Jürgen Linden und sämtliche Aachener Fraktionschefs stellen ihre favorisierte Lösung für Alemannias neue Arena an der Krefelder Straße vor. Kleingärtner und der PTSV siedeln sich im Bereich der Soers neu an, die Stadt stellt die notwendigen Ausweichflächen zur Verfügung. Mit allen beteiligten Vereinen wurde ein Durchbruch Durchbruch erzielt. Auch der ALRV signalisiert Bereitschaft, einen Teil seines Parkplatzes an der Krefelder Straße zu opfern.

 

05.10.2005

„Pro Aachen“ übergibt Unterschriften

Im Aachener Rathaus übergibt die Initiative „Pro Aachen“, die sich für den Verbleib des Stadions auf Aachener Stadtgebiet einsetzt, 11.000 Unterschriften an Oberbürgermeister Jürgen Linden. Der OB unterschreibt ebenfalls und unterstreicht so seinen Willen, das neue Stadion an der Krefelder Straße anzusiedeln.

 

23.01.2005

Erstes Positionspapier veröffentlicht

Die Interessengemeinschaft der Alemannia-Fans veröffentlicht ein 14 Seiten starkes Positionspapier zum Stadionbau. Gefordert wird ein pures Stadion mit ausreichendem Funktionsbereich hinter der Haupttribüne, ansonsten aber in offener Gestaltung. Die Fans wünschen sich ein Stadion mit 30.000 Plätzen, davon 15.000 Stehplätze. Wichtig ist eine „Tivoli-gemäße laute Atmosphäre“.

 

20.12.2003

Präsidium denkt über Neubau nach

Präsident Horst Heinrichs bestätigt im Gespräch mit der Aachener Zeitung, dass das Präsidium die „finanzielle Attraktivität“ eines neuen Stadions prüfe. Ein anderer Standort als die Krefelder Straße sei für einen Neubau allerdings nicht denkbar.

 


 

 

 Ort des Neuen Stadions

 

    

 

   

Stadionfilm neuer Tivoli