Bekannte ehemalige Aachen-Spieler

 

    

Vladimir Beara

 

*1928 Zelovo bei Sinj, Kroatien.

 

1960–1963 für Alemannia Aachen

 

War zur damaligen Zeit Jahre lang einer der besten Torhüter der Welt. Er galt als Torhüter-Legende und wurde „die Katze“ genannt.

 

Spielte von 1960-1963 bei der Alemannia. Als die Bundesliga gründet wurde und Alemannia Aachen nicht berücksichtigt wurde, wechselte er dann den Verein.

        

     

Stefan Blank

 

* 10. März 1977 in Gelsenkirchen 

 

2003–Januar 2005 Alemannia Aachen

 

Spielte von Sommer 2003 bis Januar 2005 bei Alemannia Aachen. Dort erreichte er mit Aachen das DFB-Pokal Finale der Männer 2004 und zog mit der Alemania in die 3.Runde des Uefa-Cups 2004/2005 (heute Europa League) ein. Im Januar 2005 wechselte er zum 1. FC Kaiserlautern um 1. Bundesliga zu spielen.

   

     

Andreas Brandts

 

* 9. April 1962

 

1984–1986 & 1987-1989 für Alemannia Aachen



Andreas Brandts spielte von 1984-1986 und von 1987-1989 für Alemannia Aachen und gehört zu den legendären Spielern, die in den 80er Jahren legendäre Pokalschlachten mitgespielt haben. U.a. wurde Werder Bremen auf dem Tivoli geschlagen.



1986 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach, kam aber nach einem Jahr wieder. 1989,  eine Saison vor dem Abstieg von Alemannia Aachen in die 3. Liga, welchselte er endgültig zu Fortuna Köln.

    

   

Christian Breuer

 

* 24. April 1939 

  

1962–1966 & 1970-1975 für Alemannia Aachen

 

1962 wechselte Christian Breuer zur Alemannia aus Aachen, für die er erst in der Oberliga und dann in der neu geschaffenen Regionalliga spielte. 1965 stand er mit Aachen im DFB-Pokal-Finale, welches gegen Borussia Dortmund mit 0:2 verloren ging. 1966 holte ihn Hannover 96 in die 1. Bundesliga. Nach elf Toren in 122 Spielen ging er 1970 zurück zur Alemannia, bei der er 1976 seine aktive Laufbahn beendete.

       

     

Norbert Buschlinger

 

* 6. Dezember 1957.

 

1981–1990 für Alemannia Aachen

 

Norbert Buschlinger spielte von 1981 bis 1990 für Alemannia Aachen. Auch er gehörte zu den Spielern, die in den 80er Jahren legendäre Pokalfights gegen Bundesligisten abgeliefert haben. Er verließ die Alemannia 1990, als sie in die 3.Liga absteigen mussten.

     

        

Roger Claessen

 

* 27. September 1941 in Weerst; † 3. Oktober 1982 in Lüttich.

 

1968–1970 für Alemannia Aachen

 

1968 wechselte Roger Claessen für die damalige Rekordsumme von 300.000 DM zu Alemannia Aachen in die Bundesliga, in der er zwei Jahre spielte. In der Saison 1968/69 belegte er mit Alemannia Aachen den 2. Platz hinter den Bayern und er erzielte in dieser Saison neun Tore. In der darauffolgenden Saison stieg Aachen allerdings in die zweite Liga ab und Claessen ging zurück nach Belgien. Insgesamt brachte er es auf 44 Bundesligaspiele für Aachen, in denen er insgesamt elf Tore erzielen konnte.

    

     

Hubert Clute-Simon

 

* 5. Juli 1955.

 

1978–1982 für Alemannia Aachen

 

Der 1,85 m große Mittelfeldspieler Hubert Clute-Simon absolvierte in den Jahren 1978 bis 1982 133 Spiele für Alemannia Aachen und schoss dabei 52 Tore. Durch seine starken Leistungen wurde der FC Schalke 04 auf ihn aufmerksam und holte ihn 1982 ins Ruhrgebiet.

    

    

Karl Del’Haye

 

* 18. August 1955 in Aachen.

 

1962–1974 & 1987-1988 für Alemannia Aachen

 

 

Karl Del´Haye (Spitzname: "Kalle" oder "Calle") spielte von 1962 bis 1974 in der Jugend von Alemannia Aachen und wechselte 1974 zu Borussia Mönchengladbach. Dort feierte er mit Mönchengladbach große Erfolge und wechselte daraufhin zum FC Bayern München. Er bestritt 2 A-Länderspiele für Deutschland und drei für die Olympiaauswahl von Deutschland. 1987 kehrte er zu seinem Heimatverein Alemannia Aachen zurück und ließ seine Karriere in der 2. Bundesliga ausklingen.

  

      

Günter Delzepich

 

* 21. März 1958 in Würselen.

 

1984–1990 für Alemannia Aachen

 

Günther Delzepich absolvierte in den Jahren 1984 bis 1990 insgesamt 179 Spiele in der 2. Fußballbundesliga für Alemannia Aachen und erzielte dabei 29 Tore. Er war wegen seiner imposanten Erscheinung bekannt, da er bei einer Körpergröße von 1,92 m 98 kg wog; „zwei Meter, zwei Zentner“ war ein auf Delzepich bezogenes geflügeltes Wort. Wegen seines sehr kräftigen Schusses wettete er, dass er einen Medizinball von außerhalb des 16-Meter Raumes ohne, dass der Ball auftropft, ins Tor schießen könne. Er verlor diese Wette, da er drüber schoss.

 

Heute ist Günter Delzepich Abteilungsleiter bei der Stadt Aachen und spielt in der Traditionsmannschaft der Alemannia.

    

   

Josef „Jupp“ Derwall

 

* 10. März 1927 in Würselen; † 26. Juni 2007 in St. Ingbert

 

1949–1953 für Alemannia Aachen

 

Jupp Derwall spielte von 1949 bis 1953 für Alemannia Aachen. Mit Aachen erreichte er 1953 das DFB-Pokalfinale, das allerdings gegen Rot-Weiss Essen mit 1:2 verloren ging. Jupp Derwall hatte den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielt. 1954 bestritt er zwei Länderspiele, jedoch erst nach der gewonnenen Fußballweltmeisterschaft. Bei seinem ersten Spiel trug er die Nummer 10, die zuvor Fritz Walter getragen hatte.

 

Bekannt wurde Jupp Derwall als Trainer. Von 1970 bis 1978 war er Co-Trainer vom BRD-Bundestrainer Helmut Schön und wurde 1974 mit der BRD-Auswahl im eigenen Land Weltmeister. 1978 beerbte er Helmut Schön als BRD-Bundestrainer und blieb bis 1982 im Amt. Mit der deutschen Auswahl wurde er 1980 Europameister in Italien.

 

   

       

Sascha Dum

 

* 3. Juli 1986 in Leverkusen.

 

Januar 2006–2007 für Alemannia Aachen

 

Zur Rückrunde 2005/06 wurde Sascha Dum zum damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen ausgeliehen. Nach dem Aufstieg der Aachener in die 1.Bundesliga spielte er auch in der darauffolgenden Saison regelmäßig in der 1. Liga und kam 22 Mal zum Einsatz.

 

Im Sommer 2007 musste er wieder zurück nach Leverkusen, weil er von Bayer 04 nur ausgeliehen war.

 

   

    

Hans-Jürgen Ferdinand

 

* 21. August 1943.

 

1966–1968 & 1970-1973 für  Alemannia Aachen

 

Hans-Jürgen Ferdinand spielte als Stürmer von 1966 bis 1968 & von 1970 bis 1973 in der Fußball-Bundesliga sowie der Regionalliga West für Alemannia Aachen. Er absolvierte 25 Bundesliga-Spiele in der Saison 1967/1968 und schoss hierbei 14 Tore. 1968 ging er zum schweizer Club FC Chiasso, kam aber 1970 zurück zum Tivoli. 1973 beendete er seine Laufbahn bei Alemannia Aachen.

   

     

Torsten Frings

 

* 22. November 1976 in Würselen.

 

1990– Dezember 1996 für Alemannia Aachen

 

Von Juli 1990 bis Dezember 1996 spielte Torsten Frings in der Jugend von Alemannia Aachen. 1994 schaffte er den Sprung zu den Profis und wechselte im Winter 1996 zu Werder Bremen.

 

Er ist einer der erfolgreichsten Spieler, die je in Alemannias Jugend ausgebildet wurde. Er holte 2 mal den DFB-Pokal mit Werder Bremen und Bayern München und einmal die deutsche Meisterschaft mit den Bayern. 2004 mit Bayern München und 2006 mit Werder Bremen holte er den Ligapokal. 2009 wurde er mit Werder Bremen 2. in der Europa League (ehemals Uefa-Cup).

 

Torsten Frings spielte 79 mal für die deutsche Nationalmannschaft und wurde dabei WM 3. 2006, Vizeweltmeister 2002 und Vizeeuropameister 2008.  

    

  

Alfred Glenski

 

* 23. Januar 1940

 

 

1960–1968 für Alemannia Aachen

 

Zur Saison 1960/1961 kam Alfred Glenski mit seinem Mannschaftskameraden Willi Bergstein vom SV Baesweiler 09 und bekam beim West-Oberligisten Alemannia Aachen einen Vertrag. Der Halbstürmer Alfred Glenski debütierte in der Rückrunde der Meisterschaftssaison am 5. März 1960 auch noch beim Länderspiel in London gegen England in der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Amateure.

 

Im Gegensatz zu Mittelstürmer Willi Bergstein – der schoss sich mit 25 Treffer im ersten Jahr in Aachen sogleich an die Spitze der Torjägerliste – tat sich Alfred „Ale“ Glenski in den ersten zwei Runden schwer in die Stammbesetzung der Tivoli-Elf in Aachen zu kommen. Das erste Spiel in der Oberliga West bestritt Glenski am 16. Oktober 1960 beim 2:1 Heimsieg gegen den Meidericher SV. Der als Halbrechts fungierende Halbstürmer erzielte beide Treffer für die Elf von Trainer Helmut Kronsbein. Als zur zweiten Saison 1961/62 auch noch mit Vladimir Beara und Branko Zebec zwei jugoslawische Nationalspieler von Roter Stern Belgrad und der Mittelläufer Hans Löring von Viktoria Köln nach Aachen kamen, hatte es der Ex-Amateur aus Baesweiler sehr schwer sich für die Stammbesetzung zu qualifizieren. Im letzten Jahr der Oberligen 1962/63 schaffte Glenski dann aber unter dem neuen Trainer Oswald Pfau mit 26 Einsätzen und neun Treffern den Sprung in die erste Garnitur bei der Alemannia. Trotz des fünften Platzes nominierte der DFB Aachen nicht für die neue Fußball-Bundesliga zur Runde 1963/64. Das letzte Oberligaspiel gewann die Mannschaft von Kapitän Josef Martinelli am 11. Mai 1963 mit 2:1 Toren gegen Bayer Leverkusen und hatte mit 37:23 Zählern die gleiche Punktzahl wie der Tabellenvierte Preußen Münster vorzuweisen. Von 1960 bis 1963 hatte „Ale“ 42 Oberligaspiele mit 13 Toren bestritten. Glenski blieb bei der Alemannia und setzte seine Karriere ab der Saison 1963/64 in Aachen in der Regionalliga West fort.

 

In den vier Runden Regionalliga West 1963/64 bis 1966/67 war Alfred Glenski fester Bestandteil der Ligaelf von Alemannia Aachen. Er war aktiv an den Meisterschaftsgewinnen 1964 und 1967 beteiligt, wie auch an der Vizemeisterschaft 1965 und dem dortigen Einzug in das DFB-Pokalfinale und dem Bundesligaaufstieg 1967. In der Saison 1965/66 holte er sich die Torschützenkrone im Westen mit 26 Toren vor Heinz-Dieter Hasebrink (Rot-Weiß Essen) mit 18 und Peter Meyer (Fortuna Düsseldorf) mit 17 Treffern. Er bestritt insgesamt 102 Spiele mit 48 Toren. Zu dieser Bilanz gehören aber auch die bitteren Erfahrungen der gescheiterten Aufstiegsrunden 1964 und 1965 wo er jeweils alle sechs Begegnungen bestritt. Insgesamt kam „Ale“ Glenski auf 19 Einsätze in den drei Aufstiegsrunden mit Aachen. Beim letzten Aufstiegsspiel 1967, am 25. Juni gegen Göttingen 05, steuerte er zum 3:1 Heimsieg zwei Treffer bei. Trainer Michael Pfeiffer stieg mit den Stürmern Herbert Gronen, Erwin Hoffmann, Hans-Jürgen Ferdinand, Alfred Glenski und Karl-Heinz Sell 1967 gegen die Konkurrenten Kickers Offenbach, 1. FC Saarbrücken, Göttingen 05 und Tennis Borussia Berlin in die Bundesliga auf. Der Einzug in das DFB-Pokalfinale am 22. Mai 1965 in Hannover gegen Borussia Dortmund zählt auch zu den sportlichen Höhepunkten in der Laufbahn von Alfred Glenski. Bei der 0:2 Niederlage gegen Dortmund konnte er sich aber nicht entscheidend gegen den Defensivspezialisten Dieter Kurrat durchsetzen.

 

Das erste Bundesligaspiel bestritt Glenski am 9. September 1967 beim 1:0 Auswärtserfolg bei Borussia Neunkirchen. In der 28. Spielminute erzielte er den Siegtreffer. Mit Hans-Jürgen Ferdinand (14 Tore) und Karl-Heinz Krott (sieben Tore) führte er mit seinen neun Treffern die interne Alemannia-Torschützenliste an. Mit seinem 21. Einsatz am 6. April 1968 beim 1:1 gegen Werder Bremen beendete er die Bundesligarunde 1967/68 mit dem Aufsteiger, der den 11. Platz belegte.

 

„Ale“ Glenski wechselte 1968 zum Regionalligaaufsteiger Bonner SC.

      

   

Theo Gries

 

* 10. Februar 1961.

 

1985–1988 Alemannia Aachen

 

In der Saison 1985/1986 wechselte Theo Gries zu Alemannia Aachen und bestritt für die Aachener von 1985 bis 1988 in der 2. Liga 125 Spiele und erzielte 47 Tore. Zur Saison 1988/1989 erfolgte der Wechsel zum Ligakonkurrenten Hertha BSC. 

 

Er wurde mit seinen insgesamt 123 Toren, der 3. beste Rekord-Torjäger der zweiten Bundesliga, hinter Dieter Schatzschneider (153) und Karl-Heinz Mödrath (150).

    

     

Herbert Gronen

 

* 13. Januar 1944.

 

1963–1971 Alemannia Aachen

 

Herbert Gronen kam 1963 von Borussia Brand zu Alemannia Aachen und schaffte mit diesem Verein den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Von 1967 bis 1970 kam er in 81 Spielen auf 4 Tore. Nach dem Aachener Abstieg blieb er noch eine Saison, um dann von 1971-1972 für Fortuna Düsseldorf noch 20 Bundesliga-Spiele (1 Tor) zu bestreiten.

      

     

Rolf Grünther

 

* 11. Februar 1951 in Kleinenbroich am Niederrhein.

 

1981–1984 für Alemannia Aachen

 

Rolf Günther spielte als Abwehrspieler von 1981 bis 1984 in der 2. Fußball-Bundesliga für Alemannia Aachen. Er bestritt 91 Spiele für die Alemannia und schoss dabei 5 Tore für die Schwarz-Gelben.

 

Später arbeitete er als Trainer bei Alemannia Aachen von Februar 1984 bis Juni 1984 + von April 1989 bis September 1989.

     

      

Erwin Hermandung

 

* 25. August 1944.

 

1964–1971 für Alemannia Aachen

 

Mit 19 Jahren kam Erwin Hermandung 1964 vom SV Baal aus dem Kreis Heinsberg an den Aachener Tivoli zum Regionalligisten Alemannia Aachen. Trainer Oswald Pfau setzte den Ex-Amateurspieler sofort am Starttag der Runde 1964/65, den 9. August 1964, bei Eintracht Gelsenkirchen ein. Seine ersten Tore in der Regionalliga für Alemannia schoss der 1,83 m großgewachsene Allrounder am vierten Spieltag beim 4:1 Heimerfolg gegen den STV Horst. Der Neuzugang kam mit Aachen 1965 hinter Meister und Bundesligaaufsteiger Borussia Mönchengladbach auf den zweiten Platz und zog damit mit seinen Mannschaftskameraden in die Aufstiegsrunde ein. Dort scheiterte die Mannschaft um die Leistungsträger Christian Breuer und Josef Martinelli am FC Bayern München. Neben der Regionalligarunde erlebte Hermandung in seiner Debütrunde im Vertragsfußball den überraschenden Einzug in das Finale des DFB-Pokals des Jahres 1965. Am 22. Mai entschied in Hannover der Bundesligist Borussia Dortmund das Pokalendspiel mit 2:0 Toren. In seiner zweiten Saison in Aachen, 1965/66, verpasste Hermandung mit Alemannia als Tabellendritter den erneuten Einzug in die Aufstiegsrunde. Mit Trainer Michael Pfeiffer gewann er in seinem dritten Jahr mit Aachen die Regionalligameisterschaft 1966/67 und setzte sich auch in der Aufstiegsrunde vor Kickers Offenbach durch. Hermandung bestritt dabei alle acht Aufstiegsspiele. In der zweiten Saison in der Fußball-Bundesliga 1968/69 gehörte der Mann aus Baal mit 33 Einsätzen und elf Toren dem Vizemeisterteam von Alemannia Aachen an. Krass war danach das Ergebnis der folgenden Runde 1969/70: der Vizemeister von 1969 stieg als Tabellenletzter aus der Bundesliga ab. Hermandung hatte in der Bundesliga von 1967 bis 1970 für Aachen 98 Spiele mit 19 Toren bestritten. Er blieb nach dem Abstieg am Tivoli und versuchte die sofortige Rückkehr zu bewerkstelligen. Mit enttäuschenden 34:34 Punkten glückte das 1970/71 Hermandung und Kollegen nicht. In der Regionalliga West bestritt Hermandung von 1964 bis 1971 90 Spiele mit 29 Toren.

 

Erwin Hermandung  wechselte im Sommer 1971 nach Berlin zur Hertha.

     

      

Lewis Holtby

 

* 18. September 1990 in Erkelenz.

  

 2004–2009  für Alemannia Aachen

 

Holtby wuchs in Gerderath auf und spielte bis 2004 in der Jugend von Sparta Gerderath und Borussia Mönchengladbach. Dort wurde er aufgrund vermeintlicher körperlicher Defizite aussortiert und wechselte anschließend zu Alemannia Aachen. Interimstrainer Jörg Schmadtke berief den damals 17-Jährigen erstmals am 16. Spieltag der Saison 2007/08 in den Profikader und Holtby kam nach seiner Einwechslung in der 80. Minute beim 2:2 gegen den FC St. Pauli zu seinem ersten Zweitligaeinsatz. Außerdem ermöglichten die Schulferien, dass er am 25. Spieltag gegen den SC Freiburg mit den Profis von Alemannia Aachen in den Breisgau reiste. Er verfolgte das Spiel aber lediglich von der Tribüne. Am 18. Mai 2008, dem letzten Spieltag der Saison 2007/08, nahm Trainer Jürgen Seeberger ihn im Spiel gegen die TuS Koblenz in die Startelf und ließ ihn durchspielen.

 

Obwohl er noch zum älteren Jahrgang der A-Jugend zählte, bestritt er am 15. März 2008 sein erstes Spiel für Aachen II in der Oberliga Nordrhein. Fortan gehörte er fest zum Kader der Amateure.

 

Am 8. Mai 2008 berief Nationaltrainer Heiko Herrlich Holtby erstmals in den Kader der U18-Nationalmannschaft des DFB. Für die Länderspiele der U19-Junioren am 4. und 7. September 2008 wurde Holtby ebenfalls von Nationaltrainer Heiko Herrlich berufen. Sein erstes internationales Tor erzielte er am 11. Oktober beim 5:0-Sieg der U19-Junioren über Litauen.

 

Holtby etablierte sich in der Profi-Mannschaft der Alemannia und wurde zu einem festen Bestandteil des Aachener Mittelfelds, wo er mit einigen guten Spielen und Torvorlagen zu Beginn der Saison 2008/09 auf sich aufmerksam machte.

 

Am 5. Dezember 2008 erzielte Holtby im Spiel gegen den TSV 1860 München sein erstes Zweitligator und am 15. Februar 2009 gegen den 1. FC Nürnberg erstmals zwei Tore in einem Spiel.

 

Am 7. Juli 2009 wechselte Holtby für 3,2 Mio. Euro zum Erstligisten FC Schalke 04 und erhielt einen Vertrag bis 2014.

    

   

Vedad Ibišević

 

* 6. August 1984 in Vlasenica, SFR Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina.

 

2006-2007 für Alemannia Aachen

 

Vedad Ibišević ist 1,89 m groß und 80 kg schwer, neben der bosnischen besitzt er außerdem die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

 

2006 schloss sich Ibišević Alemannia Aachen an und spielte mit ihr in der 1.Bundesliga. Bis zur Winterpause war er nur Ersatzspieler am Tivoli und zur Rückrunde spielte er immer mehr eine Rolle. In 24 Spielen für Alemannia Aachen schoss er 6 Treffer.

 

Im März 2007 gelang dem damals 22-Jährigen der Sprung in die bosnische A-Nationalmannschaft. Gegen Norwegen spielte er 90 Minuten durch. Sein bisher erfolgreichstes Länderspiel war das Spiel gegen Slowenien am 19. November 2008 in Maribor, das Bosnien und Herzegowina 4:3 gewann und bei dem Ibišević zwei Tore erzielte.

 

Durch seine starke Leistung in der Rückrunde 2006/2007 in der Bundeliga wechselte er im Juni 2007 für eine Ablösesumme von 1,2 Millionen Euro zum damaligen Bundesliga-Zweitligisten TSG 1899 Hoffenheim. In der ersten Bundeliga- Saison für Hoffenheim schoss er 19 Tore innerhalb der Hinrunde. Zur Rückrunde zog er sich einen Kreuzbandriss zu, sodass er kein Torschützenkönig werden konnte.

       

   

Ion Ionescu

 

* 05.04.1938.

 

1968–1970 Alemannia Aachen

 

Ion Ionescu spielte von  1968 bis 1970 für den damaligen Bundesligisten Alemannia Aachen in Deutschland. Der größte Erfolg von Ion Ionescu war das Erreichen von Platz 2 1969 mit Alemannia Aachen. Er war rumänischer Nationalspieler und nahm an den Olympischen Spielen 1964 in Japan und WM-Qualifikationsspielen 1966 und 1970 teil.

       

   

Hans-Josef „Jupp“ Kapellmann

 

* 19. Dezember 1949 in Bardenberg (heute ein Stadtteil von Würselen).

 

1968–1970 Alemannia Aachen

 

Jupp Kapellmann unterschrieb 1968 einen Profi-Vertrag bei Alemannia Aachen. Sein Bundesliga-Debüt war ein gelungenes, denn sein Verein gewann am 17. August 1968 (1. Spieltag) mit 4:1 Toren beim amtierenden Meister, dem 1. FC Nürnberg. Sein erstes Bundesliga-Tor erzielte er am 19. Oktober 1968 (10. Spieltag) zum zwischenzeitlichen 1:1, bei der 2:4-Heim-Niederlage gegen den FC Bayern München. Für Aachen bestritt er außerdem sieben DFB-Pokal-Spiele.

 

1970 schloss er sich dem 1.FC Köln an. Seine größten Erfolge feierte er beim FC Bayern München u.a. mit dem Gewinn der Meisterschaft oder des Europapokals der Landesmeister (heute Champions League).

 

In der Nationalmannschaft war er 1973 und 1974 fünf Mal aktiv und wurde bei der Fußball-WM im eigenen Land mit der deutschen Nationalmannschaft 1974 Weltmeister.

 

Heute ist Dr. Kapellmann als Orthopäde in Rosenheim tätig.

   

      

Hannes Kau

 

* 10. April 1957.

 

1976–1990 für Alemannia Aachen

 

Er spielte als Torwart von 1976 bis 1990 in der 2. Fußball-Bundesliga für Alemannia Aachen. Hannes Kau absolvierte 22 Spiele in der 2. Bundesliga Nord und 197 Spiele in der 2. Bundesliga.

  

Auch er gehörte zu den legendären Pokalfightern der 80er-Jahre.

 

Das Highlight für Hannes Kau war das Pokalspiel im Oktober 1986 gegen den deutschen Vizemeister Werder Bremen, es endete 0:0 in Bremen. Das Wiederholungsspiel in Aachen konnte Alemannia Aachen schließlich 7:6 im Elfmeterschießen gewinnen, als Torwart Hannes Kau gegen Dieter Burdenski den entscheidenden Elfer verwandelte.

 

Von 1990 bis 2001 war er Torwarttrainer bei Alemannia Aachen und wurde dann durch Christian Schmidt abgelöst.

       

     

Heinz-Josef Kehr (Spitzname: Bübbes)

 

* 18. Dezember 1950

 

76–1977 & 78-1981 für Alemannia Aachen

Bübbes Kehr kam zur Saison 1976/77 zum damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen. Hier spielte der Abwehrspieler in seiner ersten Profisaison in 37 Spielen und erzielte 23 Treffer.

 

Zur folgenden Spielzeit 1977/78 wechselte Kehr zum Aufsteiger und Ligakonkurrenten Tennis Borussia Berlin. Hier konnte Kehr in 32 Spielen 18 Treffer markieren, wurde trotz der erfolgreichen Spielzeit und Klassenerhalt mit den Berlinern am Ende der Spielzeit zurück zur Alemannia transferiert. Hier spielte Kehr weitere vier Spielzeiten in der zweiten Liga, bevor er zur Saison 1981/82 zum damaligen Zweitligisten Rot-Weiss Essen wechselte.

     

      

Alexander Klitzpera

 

* 19. Oktober 1977 in München.

 

2001-2008 für Alemannia Aachen

 

Zur Saison 2001/02 wechselte Alexander Klitzpera von Arminia Bielefeld zum TSV Alemannia Aachen in die 2. Bundesliga. Dort gelang es ihm, die Abwehr zu stabilisieren, so dass am Ende ein überraschend guter 6. Platz heraussprang. In der Saison 2003/04 verpasste er mit Aachen den Aufstieg denkbar knapp, erreichte aber das DFB-Pokalfinale durch Siege unter anderem gegen seinen ehemaligen Verein Bayern München. Die Alemannia verlor das Finale gegen Werder Bremen mit 2:3. Doch die Finalteilnahme bedeutete die UEFA-Cup-Qualifikation für die Folgesaison und führte für Klitzpera zu acht Einsätzen in diesem Wettbewerb. In der Saison 2004/05 konnte sich Alemannia Aachen mit Klitzpera für die Zwischenrunde qualifizieren, kam auch dort weiter und schied erst in der dritten Runde knapp gegen AZ Alkmaar aus (0:0 und 1:2). In der Liga wurde die Alemannia zum dritten Mal hintereinander Sechster. Ein Jahr später gelang ihm dann mit seiner Mannschaft als Tabellenzweiter der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Am 17. Februar 2007 erzielte er gegen seinen früheren Verein Bayern München das spielentscheidende Tor zum 1:0 und damit sein erstes Tor in der ersten Bundesliga. Die Saison endete jedoch mit dem Abstieg des TSV.

 

Im August 2008 wechselte Klitzpera ablösefrei zum Zweitligaaufsteiger FSV Frankfurt.

     

    

Heinz-Gerd Klostermann

 

* 22. Oktober 1943

  1964–1970 für Alemannia Aachen

 

Heinz-Gerd Klostermann spielte als Stürmer von 1964 bis 1970 in der Fußball-Bundesliga sowie der Regionalliga West für Alemannia Aachen. Heinz-Gerd Klostermann absolvierte 59 Bundesliga-Spiele (16 Tore) und 3 in der Regionalliga West. Er war später Geschäftsführer bei Alemannia Aachen.

     

      

Stephan Lämmermann

 

* 10. Juli 1967 in Köln.

 

1994–2003 für Alemannia Aachen

 

Stephan Lämmermann kam 1994 vom SC Brück an den Tivoli, wo er bis 2003 bei Alemannia Aachen unter Vertrag stand. Er bestritt 98 Spiele in der 2. Bundesliga. 2003 schloss er sich Borussia Freialdenhoven an.

 

Obwohl er aus Köln kam, war er bei den meisten Alemannia Fans Publikumsliebling.

 

Seit Sommer 2010 betreibt er eine kleine Bar in Kohlscheid.

        

       

Wilfried „Willi“ Landgraf

 

* 29. August 1968 in Mülheim an der Ruhr.

  1999–2006 für Alemannia Aachen

 

1999 kam Willi Landgraf zur Alemannia. Nachdem Willi Landgraf mit Alemannia Aachen 2004 das DFB-Pokal-Finale erreichen konnte, spielte er am 16. September 2004 sein erstes Pflichtspiel im UEFA-Pokal gegen den FH Hafnarfjörður (Island).In der Saison 2005/06 stieg Landgraf mit Alemannia Aachen von der Zweiten Bundesliga in die Erste Bundesliga auf.

 

Als erster Spieler bestritt Willi am 21. Oktober 2005 sein 500. Zweitligaspiel (0:1 gegen Kickers Offenbach). Sein Einsatzwille, die hohe Anzahl von Spielen und seine kämpferische Spielweise brachten ihm die Spitznamen „Willi das Kampfschwein“ und „Mister 2. Liga“ ein, denn zu einem Erstligaeinsatz hat es Landgraf nicht gebracht. Er war in Aachen Publikumsliebling und die Alemannia Fans riefen immer "Williiiiiiiiiii".  Der 1,66 m große Mühlheimer gilt aufgrund seiner robusten Spielweise, seines Charakters, seiner Herkunft und seiner Aussprache als „typischer“ Ruhrpottkicker.

 

Am 5. Mai 2006 unterzeichnete Landgraf einen Zweijahresvertrag bei den Amateuren des Bundesligisten FC Schalke 04. Beim FC Schalke 04 unterschrieb Landgraf einen Dreijahresvertrag als Nachwuchstrainer und wird die U13 des Vereins trainieren.



Zusammen mit Erik Meijer 8. Oktober 2006 bestritt Willi Landgraf am 08. Oktober 2006 sein Abschiedsspiel (8:8) in seinem Wohnzimmer dem Tivoli. Die Väter von Willi Landgraf und Erik Meijer riefen ihre Söhne vom Spielfeld und beendeten damit das Abschiedsspiel. Dieses endete mit einer emotionalen Verabschiedung von der Mannschaft und den Fans. 

 

Landgraf bestritt insgesamt 508 Spiele und schoss 14 Tore in der 2. Fußball-Bundesliga und hält damit den Zweitligarekord (vor Jo Montanes mit 479 Spielen).

        

    

Josef Martinelli

 

* 19. März 1936 in Kohlscheid. 

 

1954–1970 für Alemannia Aachen

 

Mit 18 Jahren debütierte der aus der eigenen Jugend stammende "Jupp" Martinelli bei Alemannia Aachen in der Oberliga West. Seinen Einstand hatte er beim Startspiel der Saison 1954/55 am 22. August 1954 im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 beim 4:3-Sieg, wo ihm in der 48. Spielminute der Ausgleich zum 2:2 gelang. In der ersten Saison 1954/55 kam er auf 21 Spiele und 11 Tore. Bis 1963 entwickelte er sich zum Allrounder in der „Tivoli“-Elf. Von rechter Verteidiger, rechter Läufer, Mittelläufer, Rechtsaußen, Halbrechts und Mittelstürmer durchlief er je nach Bedarf für die Mannschaft fast alle Positionen mit Erfolg. Persönlich favorisierte er in den Anfangsjahren den Mittelstürmerposten. In den Runden 1954/55, 1956/57 und 1957/58 war er auch der erfolgreichste Angreifer der Alemannia. Von 1954-63 bestritt er 255 Oberliga-Spiele mit 72 Toren für den Verein aus der Kaiserstadt. Zu einer großen Enttäuschung für Martinelli, seinen Verein und die Anhänger wurde 1963 die Nichtberücksichtigung für die neue Bundesliga. Martinelli hatte in allen 30 Spielen der Runde 1962/63 mitgewirkt und als stetig antreibender rechter Läufer zum 5. Platz, punktgleich mit Münster, beigetragen.

 

 

Für Martinelli und Aachen galt in der Regionalliga nur die Devise „sofortiger Aufstieg in die Bundesliga“. Nach dem überlegen herausgespielten Meistertitel 1964 war durch das Scheitern gegen Hannover 96 in der Aufstiegsrunde dann aber ein weiterer Tiefschlag zu verkraften. Nach der Vizemeisterschaft 1965 hinter Borussia Mönchengladbach scheiterte man aber erneut in der Aufstiegsrunde. Dadurch blieb auch der Einzug über VfL Osnabrück, RW Oberhausen, Hannover 96 und Schalke 04 im DFB-Pokal 1965 bis in das Finale am 22. Mai in Hannover nicht positiv im Gedächtnis haften. Gegen Borussia Dortmund verlor die Truppe um Martinelli mit 0:2 Toren. Im Jahre der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England reichte es in der Regionalliga nur zum dritten Rang und man war dadurch völlig vom Aufstieg entfernt. Im vierten Jahr Regionalliga, 1966/67, wurde wieder der Meistertitel und auch in der Aufstiegsrunde gegen Offenbach, 1. FC Saarbrücken, Göttingen 05 und Tennis Borussia Berlin der Einzug in die Bundesliga gefeiert. Der Spielführer „Jupp“ Martinelli hatte von 1963-67 für die „Schwarz-Gelben“ 130 Spiele mit 57 Toren in der Regionalliga absolviert.

 

 

Martinelli war auch in der Bundesliga der beste defensive Mittelfeldspieler von Alemannia Aachen. Er bestritt in den drei Jahren der Bundesligazugehörigkeit der Aachener 84 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 5 Tore. Im ersten Jahr Bundesliga 1967/68 fehlte er nur in einem Spiel. Aachen belegte als Aufsteiger den 11. Tabellenrang. Vor der Runde 1968/69 führte Alemannia im Juni/Juli 1968 eine vierwöchige Südamerikareise nach Brasilien, Chile, Kolumbien, Paraguay und Uruguay durch. Der Start mit 8:2 Punkten nach den ersten fünf Spielen sprach nicht gegen die anstrengende Reise, der Endstand in der Tabelle gleich gar nicht. Am 27. Juli 1968, beim Einstandsspiel am Tivoli gegen Arsenal London, wurde der Mannschaftskapitän Jupp Martinelli vom Präsidenten Leo Führen mit Blumen anlässlich seines 700. Spiels in der „Ersten“ geehrt. 1969 wurde das Team um Martinelli Deutscher Vize-Meister hinter dem FC Bayern München. Dank eines 1:0-Auswärtserfolges bei Hertha BSC und einer gleichzeitigen Niederlage von Borussia Mönchengladbach beim Werder Bremen am letzten Spieltag der Saison konnte Alemannia die Gladbacher noch überflügeln. Josef „Jupp“ Martinelli beendete seine Karriere 1970 mit 34 Jahren nach dem Abstieg seiner Mannschaft aus der Fußball-Bundesliga. 

 

Er spielt heute in der Traditionsmannschaft der Alemannia.

    

     

Erik Meijer

 

* 2. August 1969 in Meerssen.

 

  2003–2006 für Alemannia Aachen

 

 

Im Sommer 2003 schloss er sich Alemannia Aachen an. Beim damaligen Zweitligisten wurde Meijer Leistungsträger und Stammkraft. Gleich in seinem ersten Jahr bei den Aachener führte er das Team mit fünf Treffern in fünf Spielen in das Finale des DFB-Pokals. Dort unterlag man allerdings Werder Bremen mit 2:3. Nach Vorarbeit von Cristian Fiél konnte Meijer in der 90. Minute noch verkürzen, die Niederlage aber nicht abwenden. Während der ersten beiden Jahre am Tivoli verpasste der Angreifer zwei Mal nur knapp den Aufstieg in die erste Liga. In seinem letzten Jahr bei den Aachenern, der Saison 2005/06, wurde mit Platz 2 nach 36 Jahren der Wiederaufstieg gefeiert. Bei seinem letzten Heimspiel als aktiver Spieler am 7. Mai 2006 verabschiedete er sich zusammen mit Wilfried „Willi“ Landgraf nach drei sehr erfolgreichen Jahren offiziell vom Aachener Management und Publikum. Sein Abschiedsspiel fand am 8. Oktober mit Willi Landgraf am Aachener Tivoli statt. Die Väter von Willi Landgraf und Erik Meijer riefen ihre Söhne vom Spielfeld und beendeten damit das Abschiedsspiel. Dieses endete mit einer emotionalen Verabschiedung von der Mannschaft und den Fans.

 

1993 spielte er einmal, beim 6:0 gegen San Marino, in der niederländischen Nationalmannschaft.

 

Seit September 2006 war Meijer Co-Trainer bei Alemannia Aachen. Am 22. Mai 2007 gab er dieses Amt auf und erklärte ab jetzt mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu wollen und mehr ausgiebige Reisen machen zu wollen. Dies hatte er schon nach seinem Abschied als Spieler geplant, war aber wegen seiner schnellen Berufung zum Co-Trainer der Alemannia nicht dazu gekommen. Seit Mai 2008 ist er wieder bei der Alemannia und hilft bei der Vermarktung des neuen Stadions.

 

Seit Winter 2009 ist er Geschäftsführer Sport bei Alemannia Aachen und beerbte Andreas Bornemann. Durch Erik Meijer wurde die Kampagne "Auf Gedeih und Verderb" ins Leben gerufen und das Vereinslogo wurde geändert.  

 

Beruflich absolvierte er eine Fleischerlehre, da sein Vater eine Metzgerei besaß. Daher rührt auch sein bis heute gültiger Spitzname „(The) Butcher“.

    

     

Joaquin „Jo“ Montanes

 

* 15. August 1953 in Talavera de la Reina, Spanien.  

 

1972–1989 für Alemannia Aachen

 

Von 1972 bis 1974 spielte er 63-mal für Alemannia Aachen in der Regionalliga West. Nachdem 1974 die zweite Fußball-Bundesliga eingeführt worden war, bestritt der Abwehrspieler in dieser Liga bis 1989 insgesamt 479 Spiele für die Aachener.

 

Er war damit bis zum 27. Oktober 2004, als er von Willi Landgraf (ebenfalls Alemannia Aachen) überholt wurde, der Spieler mit den meisten Einsätzen in der zweiten Fußball-Bundesliga.

 

Er spielt heute in der Traditionsmannschaft der Alemannia.

      

    

Reinhold Münzenberg

 

* 25. Januar 1909 in Walheim bei Aachen; † 25. Juni 1986 

 

1922–1951 für Alemannia Aachen

 

Er spielte als Verteidiger und später als Mittelfeldspieler in den dreißiger und vierziger Jahren für Alemannia Aachen. Er ist und war das Symbol vom Verein und heute wird immernoch über ihn gesprochen. Er war ein Kämpfer, genauso wie das Aachener Publikum es mochte.

  

Münzenberg lief von 1930 bis 1939 41 Mal für die Deutsche Nationalmannschaft auf und nahm 1934 in Italien und 1938 in Frankreich an den Fußball-Weltmeisterschaften teil. In acht Spielen fungierte er als Kapitän der DFB-Auswahl.

 

Reinhold Münzenberg war einer jener Spieler, die 1937 in Breslau Dänemark besiegten und als Breslau-Elf bekannt wurden. Sein größter Erfolg war der dritte Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1934 in Italien.

 

Von 1974 bis 1976 war Reinhold Münzenberg Präsident von Alemannia Aachen. Nach zwei Jahren löste ihn sein Neffe Egon Münzenberg ab.

     

     

Fritz Neußl 

 

* 24. Februar 1912.

 

1932–1940 für Alemannia Aachen

 

Fritz Neußl war ein ehemaliger Torwart von Alemannia Aachen. Von 1932 bis 1940 spielte er auf dem Tivoli. Er holte mit der Alemannia die Mittelrhein-Gaumeisterschaft. Er ist wie Reinold Münzenberg ein Kultspieler des Vereins. Er kam an fast jeden Ball heran und wurde deshalb "die Katze" genannt. 

         

         

Werner Nievelstein

 

* 12.02.1941.

 

1963–1970 für Alemannia Aachen

 

Werner Nievelstein spielte als Abwehr-Spieler von 1963 bis 1970 in der Fußball-Bundesliga sowie der Regionalliga West für Alemannia Aachen. Er absolvierte 20 Bundesliga-Spiele und 36 Spiele in der Regionalliga West. Die größten Erfolge war die Vizemeisterschaft 1969 in der Bundesliga und der 2. Platz mit Alemannia Aachen im DFB-Pokal 1965 in Hannover gegen Borussia Dortmund.

 

 

     

     

Gerhard Prokop

 

* 18. Mai 1939; † unbekannt.

 

1963–1976 für Alemannia Aachen

 

Gerhard Prokop spielte als Torwart von 1963 bis 1976 in der Fußball-Bundesliga, der 2. Fußball-Bundesliga sowie der Regionalliga West für Alemannia Aachen. Er absolvierte 53 Bundesliga-Spiele, 18 in der 2. Bundesliga Nord und 20 in der Regionalliga West.

     

    

Michael „Michel“ Pfeiffer

 

* 19. Juli 1925.

  1949–1958 für Alemannia Aachen

 

Michel Pfeiffer startete seine Fußballerkarriere bei der heimischen SG Eschweiler, ehe er sich 1949 Alemannia Aachen anschloss. Dort brachte er es im Dezember 1954 zum Nationalspieler, als er im Länderspiel im Wembley-Stadion gegen England debütierte. Dies sollte sein einziges Länderspiel bleiben. Es dauerte dann 52 Jahre, bis mit Jan Schlaudraff wieder ein Alemanne das Trikot mit dem Bundesadler trug.

 

Seine Karriere setzte er nach seiner Zeit in Aachen bei Rot-Weiß Essen fort. Nach seinem Laufbahnende wurde er Trainer. Alemannia Aachen betreute er 1967-1969 in der Bundesliga, sowie ein zweites Mal 1973-1974 in der Regionalliga. Er führte den Club in die zweite Liga, wurde aber noch im Sommer 1974 entlassen.

   

     

Karlheinz „Kalla“ Pflipsen

 

* 31. Oktober 1970 in Mönchengladbach.

 

2001–2004 für Alemannia Aachen

 

 

Kalla Pflipsen kam im Oktober 2001 von Panathinaikos Athen zum Zweitligisten Alemannia Aachen und unterzeichnete einen Kontrakt, wo er bis zum Sommer 2004 verblieb. Mit der Alemannia verpasste Pflipsen zwar im Mai 2004 den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga, erreichte unter Trainer Jörg Berger allerdings abermals das Endspiel um den DFB-Pokal (nachdem sich die Alemannia vor eigenem Publikum im Halbfinale in einem kampfbetonten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach durchgesetzt hatte). Dort unterlag Aachen dann Werder Bremen.

 

Nach einer erfolgreichen Zeit und seiner dritten Pokalfinalteilnahme 2004 in Berlin wechselte er zum TSV 1860 München, der nach zehnjähriger Zugehörigkeit zur 1. Fußball-Bundesliga im Mai 2004 in die 2. Fußball-Bundesliga abgestiegen war.

     

   

Sascha Rösler

 

* 28. Oktober 1977 in Tettnang.

 

2005–2007 für Alemannia Aachen

 

Zur Saison 2005/06 wechselte Sascha Rösler von der SpVgg Greuther Fürth zum Ligakonkurrenten Alemannia Aachen. Dort kam er 32 Mal zum Einsatz und schoss acht Tore. Am Ende der Saison stieg er zum zweiten Mal in seiner Karriere in die 1. Bundesliga auf. Auch in der Bundesligasaison 2006/07, an deren Ende der Wiederabstieg stand, war er Stammspieler und eine Stütze der Mannschaft. Für die Alemannia schoss er in 30 Erstligaspielen insgesamt 5 Tore. Dazu bestritt er in den beiden Jahren für Aachen fünf Pokalpartien und erzielte zwei Tore.

 

Im Sommer 2007 wechselte Rösler zu Borussia Mönchengladbach, die gerade auch in den 2. Bundesliga abgestiegen waren.

    

      

Simon Rolfes

 

* 21. Januar 1982 in Ibbenbüren.

  

2004–2005 für Alemannia Aachen

 

2004 wechselte Simon Rolfes von Werder Bremen zum Zweitligist Alemannia Aachen. In der Zeit bei Alemannia verbesserte er seine „körperliche Härte“, indem er Sonderschichten mit den 400-Meter-Läufern Lars Figura und Jens Dautzenberg einlegte. In Aachen wurde er rasch Stammspieler und erzielte in 28 Zweitligaspielen drei Tore. Der Verein galt als potenzieller Aufsteiger, beendete die Saison 2004/05 jedoch mit sieben Punkten Rückstand auf den Tabellendritten auf dem sechsten Platz. In dieser Saison spielte Alemannia Aachen auch im UEFA-Pokal, weil der Verein im Vorjahr das DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen erreicht hatte. Im UEFA-Cup überstand Aachen die Gruppenphase durch Siege gegen den OSC Lille und AEK Athen. Rolfes’ Team scheiterte jedoch im darauffolgenden Achtelfinale an dem holländischen Vertreter AZ Alkmaar.

 

Zur Saison 2005/06 wechselte Rolfes zu Bayer 04 Leverkusen.

         

   

Jan Schlaudraff

 

* 18. Juli 1983 in Waldbröl.

  Januar 2005–2007 für Alemannia Aachen

 

Im Januar 2005 wechselte der dreimalige U20-Nationalspieler Schlaudraff zunächst auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zum Zweitligisten Alemannia Aachen. Das erste halbe Jahr saß er nur auf der Bank und im Sommer 2006 wurde er zum Führungsspieler und daraufhin von Alemannia Aachen fest verpflichtet. Im UEFA-Pokal bestritt er 2005 eine Partie gegen AZ Alkmaar. In der Saison 2005/06 erreichte Schlaudraff mit Alemannia Aachen den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. In der Saison 2006/07 bestritt Schlaudraff 28 Partien für Alemannia Aachen und war mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze des Vereines. In der Rückserie - nach seinem feststehenden Wechsel zum FC Bayern München zur kommenden Saison - war er mehrfach wegen disziplinarischer Fehlverhalten beziehungsweise mangelnden Trainingseinsatzes oder für überheblich gehaltener Spielweise von Trainer Michael Frontzeck nicht berücksichtigt worden.

 

Dennoch war seine Zeit im schwarz-gelben Dress seine bislang erfolgreichste. Er zeigte einige sehr beachtliche Spiele und Einzelaktionen, etwa sein spielentscheidendes Tor zum 4:2 Sieg auf dem Tivoli am 20. Dezember 2006 im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München, als er von der linken Seitenauslinie startend zunächst vier Feldspieler ausspielte und überlief und dann nahe der Strafraumgrenze aus Michael Rensing überwandte.

 

Anfang 2007 verpflichtete der FC Bayern Schlaudraff für die Folgesaison 2007/08. Die Ablösesumme betrug festgeschriebene 1,2 Million Euro. Er spielte nur eine Saison bei Bayern München und holte folgende Erfolge:

  • 2007: DFL-Ligapokalsieger mit Bayern München 
  • 2008: DFB-Pokal, Deutscher Meister mit Bayern München 

 

2008 unterschrieb er einen Vertrag bei Hannover 96.

 

    

   

Werner Tenbruck

 

* 13.11.1941.

  1968–1970 für Alemannia Aachen

 

Werner Tenbruck war Stürmer und spielte von 1967 bis 1968 bei VfR 06 Neuss in der Regionalliga West. 1968 schloss er sich Alemannia Aachen an,wo er bis 1970 in der Fußball-Bundesliga spielte. Werner Tenbruck absolvierte 34 Bundesliga-Spiele und schoss dort 3 Tore. Der größte Erfolg war das Erreichen von Platz 2 1969 in der Bundesliga mit Alemannia Aachen.

 

 

   

     

Florencio Horacio Troche Herrera

 

* 14. Februar 1936 in Colonia Suiza.

 

1967–1968 für Alemannia Aachen

 

Der Innenverteidiger Horacio Troche spielte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England für die uruguayische Fußballnationalmannschaft. Bei der WM 1966 fiel der Mannschaftskapitän Uruguays unrühmlich auf, da er beim Stand von 0:1 im Viertelfinale gegen Deutschland nach einem rohen Foul vom Platz gestellt wurde. Noch bevor er vom Schiedsrichter vom Platz geführt werden konnte, gab er Uwe Seeler eine Ohrfeige. Das Spiel verlor Uruguay mit 0:4. Der Spieler von Club Nacional de Fútbol wechselte dennoch 1967 in die Bundesliga, wo er ein Jahr lang für Alemannia Aachen spielte. Nach der Saison wechselte er in die Regionalliga West zum Bonner SC.  

    

   

Eric van der Luer

 

* 16. August 1965 in Maastricht.

 

2002–2004 für Alemannia Aachen

 

Nach fünf Jahren wechselte van der Luer für ein einjähriges Intermezzo nach Belgien zum Verein FC Assent, trainierte aber in dieser Zeit schon mit Roda JC Kerkrade, die ihn für 100.000 Gulden von MVV kauften, aber zunächst nicht einsetzen wollten. Dies änderte sich aber im Jahr darauf und van der Luer avancierte bald zum Publikumsliebling in Kerkrade, wo er seine größten Erfolge feierte und im Prinzip einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt, der ihm eine Tätigkeit in der Geschäftsführung und als Trainer im Nachwuchsbereich des Clubs für die Zeit nach seiner aktiven Karriere garantierte. Dies trat auch so ein, freilich erst, nachdem van der Luer noch für zwei Spielzeiten in Deutschland bei Alemannia Aachen spielte. Mit der Alemannia belegte er zweimal in Folge Platz 6 in der Zweiten Bundesliga und das DFB-Pokal-Finale 2004 erreichte. Nach 22 Jahren als Fußballprofi beendete van der Luer mit seinem letzten Einsatz im Pokalendspiel gegen Werder Bremen seine bemerkenswert lange Karriere als aktiver Sportler, nach deren Ende er Nachwuchstrainer bei Roda wurde. Zur Saison 2008/09 kehrt er als Amateurtrainer zur Alemannia zurück.

 

Seit der Saison 2010/2011 ist Eric van der Luer Co-Trainer von Peter Hyballa bei Alemannia Aachen.

   

    

Erwin Vanderbroeck

 

* 21.03.1968.

   1995–2000 für Alemannia Aachen

 

Erwin Vanderbroeck spielte von 1995 bis 2000 in der 2. Fußball-Bundesliga sowie der Regionalliga West für Alemannia Aachen. Er schaffte mit Alemannia Aachen 1999 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

      

    

Branko Zebec [ˈbraːnkɔ ˈzɛbets]

 

* 17. Mai 1929 in Zagreb; † 26. September 1988.

   1999–2006 für Alemannia Aachen

Von 1961 bis 1965 spielte Branko Zebec in Deutschland für Alemannia Aachen in der Oberliga und Regionalliga West und beendete hier seine Spielerlaufbahn.

 

Für Jugoslawien absolvierte er 65 Länderspiele, wobei er 17 Treffer erzielte. Zweimal wurde Zebec in der Weltelf eingesetzt.

 

Bekannter wurde Branko Zebec aber als Trainer u.a. holte er mit Bayern München die 1. Meisterschaft seit 1932. Er war international einer der Toptrainer in den 70er und 80er Jahren.